Mölzer: Türkeibeitritt wäre Bedrohung für christlich-abendländische Kultur Europas

EU-Granden wie Frankreichs Sarkozy sollen endlich Klartext mit Türkenpremier Erdogan sprechen - Nein zum Beitritt, Ja zu privilegierter Partnerschaft

Wien (OTS) - Frankreich Präsident Nicolas Sarkozy könne anläßlich des heutigen Besuches des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan in Paris zeigen, daß seine wiederholt geäußerte Kritik am EU-Beitritt der Türkei mehr ist als nur eine Beruhigungspille für die zu Recht besorgten Europäer, sagte der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer. "Obwohl die Beitrittsverhandlungen mit Ankara nun schon seit bald fünf Jahren dauern, hat sich in der Türkei in den für die EU so wichtigen Bereichen der Menschenrechte und des Minderheitenschutzen so gut wie nichts zum Besseren gewendet, weshalb die Beitrittsverhandlungen unverzüglich abzubrechen sind", betonte Mölzer.

Weiters nahm der freiheitliche EU-Mandatar zu Erdogans gestrigen Aussagen in Sarajewo Stellung, wo der türkische Regierungschef gemeint hatte, daß sich die EU im Falle einer Ablehnung der türkischen Mitgliedschaft entscheiden würde, ein Christenklub sein zu wollen. "Wenn Erdogan die europäische Kultur mit der türkischen ?impfen? will, wie er kürzlich gemeint hatte, dann es um die Frage, ob Brüssel bereit ist, die kulturhistorische Prägung Europas zu bewahren. Und wenn Europa weiterhin ein Teil des christlichen Abendlandes bleiben soll, dann ist der EU-Beitritt der Türkei, die in den Traditionen des islamischen Abendlandes verhaftetet ist, entschieden abzulehnen", so Mölzer, der auch Mitglied des außenpolitischen Ausschusses des Europäischen Parlaments ist.

Insgesamt seien nun EU-Granden wie Sarkozy aufgefordert, gegenüber der Türkei Ehrlichkeit walten zu lassen und mit Erdogan Klartext zu sprechen, forderte der freiheitliche Europa-Abgeordnete. "Die Beitrittsverhandlungen sind abzubrechen und statt dessen Gespräche über eine privilegierte Partnerschaft aufzunehmen, weil die Türkei als Nachbar Europas einen wichtigen Stellenwert hat", schloß Mölzer.

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