FPÖ: Kickl: SPÖ-Baxant-Distanzierung von Gewaltszenen in Anti-Strache-Hass-Video erst nach FPÖ-Kritik hineinmanipuliert

Screenshots belegen nachträglichen Eintrag auf Baxant-Homepage - SPÖ-Jugendsprecher und SPÖ-Wien-Pressedienst eindeutig der Lüge überführt

Wien (OTS) - "Nicht nur, dass SPÖ-Jugendsprecher Baxant auf seiner Homepage das Anti-Strache-Hass-Video bewirbt, schrecken er und die SPÖ auch nicht davor zurück, die Öffentlichkeit dreist zu belügen", meinte heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl.

Der SPÖ-Wien-Pressedienst hat heute nämlich folgendes erklärt:
"Jugendsprecher Peko Baxant hat sich bereits mit der Veröffentlichung am 21. Jänner 2010 in einem Kommentar auf seinem Blog www.pekobaxant.at selbstverständlich von sämtlichen Gewaltszenen, die in diesem Video gebracht werden, klar distanziert."

Zum leichteren Verständnis soll hier die angeblich von Anfang an auf seiner Homepage vorhandene Distanzierung Baxants "von sämtlichen Gewaltszenen" im vollen Wortlaut (Stand heute Vormittag) wiedergegeben werden:

Überschrift: "Big DnC nimmt sich kein Blatt vor den Mund: "Na C.-Strache"
Text: "Auch wenn die Form und einige Zitate diskussionswürdig sind, finde ich das neueste Video mit dem Titel Na C.-Strache sehr interessant. Von diesem jungen Künstler werden wir alle wohl noch mehr zu hören bekommen" Zitat Ende

Erst heute Mittag wurde der Satz: "Ich selbst distanziere mich von sämtlichen Gewaltszenen, die in diesem Video gebracht werden" auf die mit 21. Januar 2010 datiert Seite hinzugefügt.

"Baxant hat sich also nicht von vornherein von den widerlichen Gewaltszenen gegen HC Strache, die auf dem Video zu sehen sind, distanziert, sondern erst, nachdem die FPÖ seine Bewerbung dieses Machwerks öffentlich gemacht hat", stellte Kickl klar. Dies könne auch durch zwei Screenshots belegt werden, die heute um 9.02 Uhr und 13.28 Uhr gemacht wurden. Damit seien Baxant und der Pressedienst der SPÖ-Wien eindeutig der Lüge überführt. Diese dreiste Manipulation sei offenbar in der Löwelstraße durchgeführt worden. "Was zur Entlastung Baxants gedacht war, erweist sich jetzt als Schuss ins eigene Knie."

"Die Hinweise verdichten sich, dass die SPÖ massiv in die Machenschaften rund um das Hass-Video involviert ist. Dafür spricht auch die Tatsache, dass sich Bundesgeschäftsführer Rudas und Kräuter hinter anonymen Aussendungen verschanzen und nicht persönlich Farbe bekennen wollen. Es stellt sich wirklich die Frage, wie weit es die SPÖ noch treiben will. Entweder passieren diese Machenschaften mit vollem Wissen von Rudas und Kräuter, was ein Skandal der Sonderklasse wäre. Oder aber die beiden Chefs der SPÖ-Bundesparteizentrale sind völlig ahnungslos, was das Treiben in ihren eigenen Reihen betrifft. Wenn jetzt noch so viele Links auf SPÖ-nahen Seiten zum Verschwinden gebracht werden, das Hass-Video vom Netz genommen wird oder Distanzierungen nachträglich in alte Texte manipuliert werden, spricht das nur umso mehr für die SPÖ-Verwicklungen in den Skandal", meinte Kickl abschließend.

Die beiden Screenshots sind in Bälde auf www.fpoe.at abrufbar.

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