FPÖ-Hofer: Gemeinsame Obsorge ist kein Betätigungsfeld für Parteipolitik

Wien (OTS) - "Die FPÖ begrüßt die Ankündigung von Justizministerin Bandion-Ortner die gemeinsame Obsorge nach dem Vorbild der BRD auch in Österreich umzusetzen", sagte heute der freiheitliche Vize-Parteiobmann NAbg. Ing. Norbert Hofer. Wortspenden, wie von SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Mautz, die diese Entwicklung "bedauerlich" findet seien hingegen entbehrlich, so Hofer.

Offenbar halte SPÖ- Mautz die Väterrechtsbewegung für eine paramilitärische Organisation und vergesse dabei völlig, dass auch Frauen von der fehlenden gemeinsamen Obsorge immer stärker betroffen seien, so Hofer. Auch vergesse Mautz, dass die Hauptleidtragenden in einem Scheidungsprozess immer die Kinder seien, die sich ja auch von niemandem trennen wollen. Daher, so Hofer weiter, müsse bei jeder Scheidung die Würde und der Schutz der Kinder vorrangig sein.

Die FPÖ fordere daher schon lange ein modernes, verantwortungsbewusstes, Kind-zentriertes Scheidungsrecht in Form einer verpflichtenden gemeinsamen Obsorge, wie es in der Schweiz, Deutschland und Dänemark bereits gut funktioniere, so Hofer. "Endlich habe Bandion-Ortner den Schritt in die richtige Richtung gewagt."

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0005