FPÖ-Karlsböck: Weltgesundheitstag: Faktor Stadt bei SV stärker berücksichtigen

Wien (OTS) - "Der Faktor Stadt muss bei der Bewertung der Kosten
der Sozialversicherungen stärker berücksichtigt werden", forderte heute der freiheitliche Ärztesprecher NAbg. Dr. Andreas Karlsböck anlässlich des WHO-Weltgesundheitstages. Es mache für die persönliche Gesundheit einen Unterschied, ob man im ländlichen Raum lebe, oder in einem Stadtgebiet. Dies wirke sich auch auf die Kosten der betroffenen Sozialversicherungen aus, so Karlsböck.

Derzeit gestalte sich die Situation jedoch so, dass dieser Faktor speziell bei der Wiener Kasse nicht ausreichend berücksichtigt werde, was auch einen nicht unerheblichen Einfluss auf die finanzielle Lage der WGKK habe, so Karlsböck. Unverständlich, da jede Statistik den Stadt/Land-Unterschied klar belege. Hier müsse im Interesse der Versicherten rasch umgedacht werden, forderte Karlsböck.

So zeige etwa die Helena-Studie der EU klar auf, dass es in Städten mehr übergewichtige Kinder gebe als am Land. Hier müsse auch der Präventionsgedanke stärker betont werden, so Karlsböck. Passend dazu laute auch das Motto des diesjährigen Weltgesundheitstages "Gesunde Städte". Hier sei vor allem die Politik gefordert, das Gesundheitssystem stärker auf den Präventionsgedanken hinzurichten. "Wir müssen weg von der Reparaturmedizin hin zur Präventionsmedizin, denn das ist besser für die Bevölkerung und besser für die finanzielle Situation der Krankenkassen", so Karlsböck.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0004