L'Aquila: Papst bekundet Solidarität mit der Bevölkerung

Gedenkfeiern am ersten Jahrestag des verheerenden Erdbebens

Rom, 06.04.10 (KAP) Die Bevölkerung in der italienischen Stadt L'Aquila hat am frühen Dienstagmorgen der Opfer des verheerenden Erdbebens vor einem Jahr gedacht. Rund 25.000 Menschen versammelten sich um 3.32 Uhr zu den Gedenkfeiern. Um diese Uhrzeit hatten am 6. April 2009 die ersten Erdstöße zahlreiche Orte der mittelitalienischen Region in Schutt gelegt. In dem Augenblick, als vor einem Jahr das Beben begann, erklangen 308 Glockenschläge in Erinnerung an die Menschen, die durch das Beben ums Leben gekommen waren.

Bei einem Gottesdienst für die Opfer des Unglücks in der Abruzzen-Hauptstadt verlas Weihbischof Gionvanni D'Ercole eine Botschaft des vatikanischen Kardinalstaatssekretärs Tarcisio Bertone. Darin versicherte er der Bevölkerung die enge Verbundenheit des Papstes und seines Gebetes. Der soziale Neuaufbau solle auf dem "Fels des Glaubens an den auferstandenen Christus" gegründet sein, so der Papst.

Der Erzbischof von L'Aquila, Giuseppe Molinari, rief in seiner Predigt zu Glaube und Hoffnung auf. Der auferstandene Jesus biete eine Heilsgewissheit auch für jene, die das Beben aus dem Leben gerissen habe. In der überfüllten Basilika Santa Maria di Collemaggio waren auch der Chef des italienischen Katastrophenschutzes Guido Bertolaso und Regionalpräsident Gianni Chiodi zugegen. Ministerpräsident Silvio Berlusconi nahm an den Feiern nicht teil.

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