Weltgesundheitstag: Österreichs kranke Jugend

Forderung nach mehr Prävention und Bewusstseinsbildung

Wien (OTS/Jugendrotkreuz) - Rauchen, Alkoholkonsum, Übergewicht
und mangelnde Bewegung gelten als die Risikofaktoren für die Gesundheit der Jugendlichen in Österreich. "Es muss im Interesse von Politik und Gesellschaft sein, jungen Menschen zu zeigen, wie gesundes Leben funktioniert. Probleme kann man nicht in Alkohol ertränken und seelische Leere füllen weder Süßigkeiten noch Chips", sind sich Rotkreuz-Präsident Fredy Mayer und Jugendrotkreuz-Generalsekretär Karl Zarhuber einig.

Ergebnisse internationaler Studien sind erschreckend: laut der jüngsten OECD-Untersuchung waren 41 Prozent der Burschen und 36 Prozent der Mädchen mit 15 Jahren schon mindestens zweimal betrunken. Fast die Hälfte der 15-Jährigen hat spätestens mit 13 Jahren erstmals zur Zigarette gegriffen und zwölf Prozent der 11- bis 15-Jährigen sind übergewichtig, ein Teil davon ist bereits adipös.

"Gesundheitsprogramme müssen stärker gefördert werden. Prävention in Form von Bewusstseinsbildung muss ein Schwerpunkt in der Kinder- und Jugendpolitik sein", fordert Mayer. "Physische und psychische Gesundheit müssen in Schule und Familie Thema sein. Werden Stress und Druck zu groß, greifen Jugendliche zu Bier und Schnaps - ihnen konstruktive Alternativen zu zeigen ist unser aller Aufgabe", so Zarhuber.

Für das Jugendrotkreuz ist "Gesundheit in der Schule" ein Schwerpunkt der Gesundheitsservicestelle GIVE. Gelungene Modellprojekte, Initiativen und Aktivitäten zur Gesundheitsförderung an Schulen stehen allen Lehrerinnen und Lehrern in Österreich zur Verfügung.

Weitere Informationen www.give.or.at

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