Wallner: ÖVP soll bei Bundespräsidentenwahl über ihren schwarzen Schatten springen

Pröll soll sich als Staatsmann erweisen und nicht als Sandkastentaktierer

Wien (OTS) - ÖVP-Klubobmann Kopf hat öffentlich bekundet, bei der Präsidentschaftswahl weiß zu wählen und der 2. NR-Präsident Neugebauer ruft heute via Kurier dazu auf, ungültig zu wählen. "Die ÖVP erklärt zwar die FP-Kandidatin Rosenkranz für unwählbar, mit ihren Wahlempfehlungen machen sich Kopf und Neugebauer aber zu direkten Wahlhelfern von Rosenkranz. Sie setzen die Heuchelei der Martin Graf-Wahl fort, den sie zwar politisch kritisieren, ihm aber mit ihrer Zustimmung das Amt des 3. NR-Präsidenten verschafft haben. Weiß und ungültig wählen erhöht die prozentuelle Zustimmung zu Rosenkranz und schadet Österreich", kritisiert Stefan Wallner, Bundesgeschäftsführer der Grünen.

"Ich fordere Josef Pröll auf, über seinen schwarzen Schatten zu springen und nicht an sich und die kleinlichen Interessen der ÖVP zu denken, sondern an Österreich. Der VP-Obmann muss ein Machtwort sprechen und endlich die Verantwortung eines Staatsmannes zeigen. Und das bedeutet, die Wahl zu einem klaren Votum gegen die untragbaren Positionen von Rosenkranz zu machen, ihr die geringstmögliche Zustimmung zukommen zu lassen. Wenn er hier nicht das Ansehen Österreichs über Parteitaktik stellt, ist Pröll nichts weiter als ein Sandkastentaktierer", so Wallner. Otmar Karas hat mit der Ankündigung seines Wahlverhaltens hat Weitblick und Verantwortungsbewußtsein aus europäischer Perspektive gezeigt. "Es stünde Pröll gut an, es Karas nachzutun", so Wallner.

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