Marek zum Kinderbetreuungsgeld: Unseriöses Urteil der Grünen

Erste Daten zu neuen Kinderbetreuungsgeld-Varianten reine Momentaufnahme - Musiol redet bewusst familienpolitischen Meilenstein schlecht

Wien (OTS/BMWFJ) - "Die Familiensprecherin der Grünen redet
bewusst einen familienpolitischen Meilenstein dieser Bundesregierung schlecht, nur um mediale Aufmerksamkeit zu erhalten", so Familienstaatssekretärin Christine Marek zu den jüngsten Aussagen von Daniela Musiol zu den Bezieher/innen des einkommensabhängigen Kinderbetreuungsgeldes. Da Mütter nach der Geburt in der Regel acht bis zwölf Wochen (z.B. bei Kaiserschnitt) Wochengeld erhielten, scheinen die, deren Kinder am 1. Jänner 2010 oder später geboren wurden noch gar nicht in der Jänner-Statistik, auf die sich die Kritik der Grünen beziehe, auf. "Die darin ausgewiesenen Bezieher/innen sind jene, die von der Stichtagsregelung - rückwirkend ab 1. Oktober 2009 - Gebrauch machen und das zeigt uns, dass wir damit vollkommen richtig gelegen sind. Im Februar haben wir im Vergleich zum Vormonat bereits einen Anstieg auf insgesamt 1.162 Bezieher/innen des einkommensabhängigen Kinderbetreuungsgeldes - also rund das Zweieinhalbfache - verzeichnet", so Marek.

Man dürfe auch nicht vergessen, dass die neuen Varianten erst seit 1. Jänner 2010 beantragt werden können. "Drei Monate nach Start des neuen Kinderbetreuungsgeldes ist es daher absolut unseriös, über den Erfolg dieser neuen Varianten zu urteilen. Diese Zahlen sind eine reine Momentaufnahme und daraus lassen sich keinerlei Schlüsse auf Trends und Entwicklungen bezüglich Inanspruchnahme der neuen Varianten ziehen. Realistischer und seriöser Weise wird man das erst nach dem Vollausbau, also nach den ersten 14 Monaten sagen können. Das müssen auch die Grünen zur Kenntnis nehmen", so die Familienstaatssekretärin abschließend.

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