AK OÖ kritisiert: Bundesmittel zur Kinderbetreuung werden in Oberösterreich nicht ausgeschöpft!

Linz (OTS) - Damit die Bundesländer verstärkt in den Ausbau von Kinderbetreuungsangeboten investieren, stellt der Bund seit 2008 jährlich 15 Millionen Euro zur Verfügung. Doch nicht alle Länder nutzen dieses Geld. So auch Oberösterreich. Eine Diskussion über die Abschaffung des Gratis-Kindergartens ist also völlig überflüssig! Besser wäre, die vorhandenen Gelder zu nutzen, um die Vereinbarkeit von Vollzeitarbeit und Kinderbetreuung zu ermöglichen.

Obwohl es an vielen Enden und Ecken an Kinderbetreuungsangeboten mangelt, lassen die Länder derzeit fünf Millionen Euro liegen, die für Investitionen in diesen Bereich vom Bund zur Verfügung gestellt werden. Der Grund: Wenn die Länder diese Mittel in Anspruch nehmen wollen, müssen sie die Investitionen mitfinanzieren.

Besonders bedenklich ist, dass es an Angeboten mangelt, bei denen Eltern von Unter-Zweijährigen einer Vollzeitarbeit nachgehen können. "Ja, die Finanzen sind knapp und ich verstehe, dass gespart werden muss. Aber den Rotstift bei unseren Kindern anzusetzen, halte ich für völlig falsch. Besonders dann, wenn das nötige Geld dafür vorhanden wäre. Ich fordere die Verantwortlichen im Land deshalb auf, das Potenzial auszuschöpfen und damit Kindern, Eltern und auch Gemeinden die nötige Unterstützung zukommen zu lassen", sagt Kalliauer.

Rückfragen & Kontakt:

Arbeiterkammer Oberösterreich, Kommunikation
Dr. Sabine Naderer
Tel.: (0732) 6906-2178
sabine.naderer@akooe.at
http://www.arbeiterkammer.com

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKO0001