Kärnten nutzt Bundesmittel für Kindergartenförderung zur Gänze

LH Dörfler: 2009 schöpfte Kärnten über 960.000 Euro an Fördermitteln aus

Klagenfurt (OTS/LPD) - Kindergartenreferent Landeshauptmann
Gerhard Dörfler distanziert sich von den Aussagen von Familienminister Reinhold Mitterlehner, wonach Kärnten für die Jahre 2008 bis 2010 die vom Bund zur Verfügung gestellten Fördermittel für den Ausbau des institutionellen Kinderbetreuungsangebotes nicht nur Gänze ausgeschöpft hätte. "Wir haben in den letzten Jahren das Kinderbetreuungsangebot massiv ausgebaut. Dabei wurden auch die zur Verfügung gestellten finanziellen Mittel entsprechend genutzt", stellt Dörfler klar.

Es seien zwar im Jahr 2008 rund 20.000 Euro der vom Bund für Kärnten zur Verfügung gestellten Mittel nicht verbraucht worden, diese wurden aber auf das Jahr 2009 übertragen. "Wir haben im Jahr 2009 durch die Schaffung von 17 neuen Kindergruppen in unserem Bundesland das über die 15a-Vereinbarung für Kärnten bereit gestellte Geld auch entsprechend in Anspruch genommen und dieses in die Errichtung weiterer Kinderbetreuungsplätze investiert", so Dörfler. Somit wurden 2009 in Kärnten 255 neue Kindergruppenplätze geschaffen. In der vergangenen Förderperiode (15.Oktober 2008 - 15. Oktober 2009) schöpfte Kärnten für diese Schaffung von neuen Betreuungsplätze für unter dreijährige Kinder eine Gesamtförderung von mehr als 960.000 Euro aus.

"Es freut mich, dass wir so einen wichtigen Beitrag zum Wohle unserer Jüngsten leisten können", betont der Kinderbetreuungsreferent. Kärnten sei seit jeher ein Vorbildbundesland für Kinderbetreuung und es seien genügend Betreuungsplätze vorhanden. "Wir können uns als Nummer eins der österreichischen Kindergartenbetreuung bezeichnen", unterstreicht der Landeshauptmann.

Im Gegensatz dazu können andere Bundesländer aufgrund fehlender Betreuungsangebote und -plätze diese bildungspolitisch so wichtigen Weichenstellung noch immer nicht umsetzen. "Kärnten setzt auch weiter viele neue Akzente für eine optimale Kinderbetreuung und Schulvorbereitung", so Dörfler.

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