FPÖ-Herbert: Null-Lohnrunde für den Öffentlichen Dienst ist entschieden abzulehnen

Gescheiterte Finanzpolitik der Bundesregierung darf nicht zu Lasten der Öffentlich Bediensteten gehen

Wien (OTS/fpd) - Dass der Öffentliche Dienst wieder einmal als Sündenbock einer gescheiterten Budgetpolitik der Bundesregierung herhalten muss, ist untragbar und zeigt einmal mehr das soziale und finanzpolitische Unvermögen von SPÖ und ÖVP recht deutlich auf, reagierte heute der AUF-Bundesvorsitzende und freiheitliche Bereichsprecher für den Öffentlichen Dienst, NAbg. Werner Herbert, auf entsprechende Medienberichte.

Die zahlreichen Beamten und Vertragsbediensteten, die im Rahmen ihrer Tätigkeit für die staatliche Hoheitsverwaltung nicht nur einen wichtigen und unerlässlichen Beitrag leisten und in vielen Berufssparten - wie beispielsweise bei der Exekutive - auch noch einer nicht unwesentlichen körperlichen Gefährdung bei der Ausübung ihres Berufes ausgesetzt sind, haben es sich wahrlich nicht verdient, von Beamtenministerin Heinisch-Hosek derart geringschätzig behandelt zu werden, so Herbert weiter.

Auch Beamte und Vertragsbedienstete haben nicht nur Familien, sondern mitunter auch andere soziale Verpflichtungen zu erfüllen und daher unter Berücksichtigung ihrer beruflichen Tätigkeit auch das Recht auf eine adäquate Entlohnung samt entsprechenden Teuerungs- und Inflationsabgeltungen. Daher ist eine Null-Lohnrunde für den Öffentlichen Dienst weder fair noch gerecht - nur weil sie den Nachteil haben in Zeiten wie diesen bei einem Staat beschäftigt zu sein, der offenbar kurz vor dem Finanzkollaps stehend aber noch immer viel Geld für so manches hat - vom Bankenrettungspaket bis hin zu den großzügigen Sozialleistungen im Fremden- und Asylbereich - aber anscheinend keine Finanzmittel für diejenigen Menschen hat, die für das Land und die Republik Österreich beruflich tätig sind, so Herbert abschließend. (Schluss)paw

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