Spritpreise: BZÖ-Westenthaler fordert OMV-Sonderabgabe

Schluss mit Abcashen der OMV auf Kosten der Autofahrer

Wien (OTS) - "Die Benzinpreisabzocke, die sich derzeit abspielt,
ist ein echter Skandal. Während die OMV in Österreich jedes Mal vor den Feiertagen die Spritpreise hinaufschnellen lässt, werden auf der anderen Seite internationale Spritpreissenkungen, die sich auf den Rohölpreis beziehen, kaum oder gar nicht weitergegeben. Es ist hoch an der Zeit, endlich gegen die Abzocker in der OMV vorzugehen und eine Sonderabgabe der Mineralölfirmen zu beschließen", forderte heute BZÖ-Klubobmann-Stellvertreter Abg. Peter Westenthaler.

Während die Autofahrer in den letzten Jahren über massiv überhöhte Spritpreise klagen, habe die OMV in den letzten drei Jahren über 3,6 Milliarden Euro Nettogewinn verbuchen können. Hier länger zuzusehen, wie die Autofahrer abgezockt werden und gleichzeitig die OMV ungeniert abcasht, sei nicht akzeptabel. "Die Regierung ist daher gefordert, eine Sonderabgabe einzumahnen. Der Wirtschaftsminister muss dabei gleichzeitig eine Spritpreisobergrenze verordnen, damit diese Sonderabgabe nicht auf die Autofahrer abgewälzt werden kann", so Westenthaler.

"Es muss endlich Schluss sein mit dem ständigen Abcashen der OMV-Manager auf Kosten der hunderttausenden Pendler und Familien, die auf das Auto angewiesen sind. Das BZÖ wird jedenfalls im Parlament eine entsprechende Initiative starten, damit nicht länger die Autofahrer sondern die Verursacher der hohen Spritpreise in der OMV zur Kasse gebeten werden", sagte der BZÖ-Abgeordnete.

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