Beinahe täglich Minen-Opfer in der Westsahara

Bayr fordert politischen Druck durch den Weltsicherheitsrat

Wien (OTS/SK) - Anlässlich des internationalen Anti-Minen-Tages am 4. April erinnert Petra Bayr, SPÖ Bereichssprecherin für globale Entwicklung und Mitglied des parlamentarischen Menschenrechtsausschusses, an das leidgeprüfte Volk der Saharaui in der Westsahara, die seit Jahrzehnten in friedliche Weise für ihre Unabhängigkeit kämpfen. "Die Westsahara ist ein Gebiet mit zahlreichen Landminen, die das Leben der durch die marokkanischen Besatzer unterdrückten Bevölkerung gefährden", so Bayr, die sich seit vielen Jahren der Leiden dieses Volkes annimmt, "ein Rehabilitationszentrums für Kriegs- und Minenopfer wird deshalb schon seit vielen Jahren von der Österreichisch-Saharauischen Gesellschaft unterstützt." ****

Minen seien eine besonders perfide Waffengattung, wie Bayr betont, da sie vor allem Zivilistinnen und Zivilisten, darunter viele Kinder, treffe und zahlreiche Opfer ihr Leben lang zu Invaliden macht. Entlang der fast 3.000 Kilometer langen Mauer, welche die Marokkaner durch die Wüste bauten, um die Saharaui an der Rückkehr in ihre ursprünglichen Gebiete zu hindern, sind schon seit Jahrzehnten tausende Minen vergraben und verursachen beinahe täglich neues Leid. "Das Ende dieses Terrors für das Volk der Saharaui kann erst mit dem längst überfälligem Referendum zur Selbstbestimmung erreicht werden", ist Bayr überzeugt und bekräftigt: "Österreich muss die noch verbleibende Zeit im Weltsicherheitsrat nützen, um den UN-Plan der friedlichen Beendigung der Unterdrückung durch Marokko zu realisieren." (Schluss) ab/mp

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