Kitzmüller zu Obsorge-Fall Evangelos: Einschreiten der Politik längst überfällig

FPÖ für Verbleib des Buben in Österreich

Wien (OTS) - Klare Worte fand heute die Landesparteiobmann-Stellvertreterin der FPÖ Oberösterreich und Familiensprecherin der FPÖ, NAbg. Anneliese Kitzmüller zum schwebenden Obsorge-Verfahren des kleinen Evangelos aus Leonding:
"Das Einschreiten der Politik ist längst überfällig. Denn die ganze Situation ist für alle Beteiligten eine enorme seelische Belastung. Um der Mutter und ihrem Sohn die Sorge zu nehmen, dass der Dreijährige umgehend zu seinem Vater - zu dem er keinen Kontakt hatte - nach Griechenland gebracht wird und aus seinem gewohnten familiären und sozialen Umfeld gerissen wird." Kitzmüller forderte daher in diesem Zusammenhang nicht nur das Justiz- und Außenministerium "auch Bundespräsident Heinz Fischer auf, die jeweiligen internationalen Kontakte zu nutzen, um dieser österreichischen Familie auf diplomatischem Weg zu helfen."

"Das OGH-Urteil ist aus freiheitlicher Sicht für die Betroffenen nicht nachvollziehbar. Ganz klar muss gelten: Das Kindeswohl muss im Vordergrund stehen. In diesem Fall soll nach dem OGH-Urteil gehend der Bub aus seinem gesamten sozialen Umfeld plötzlich herausgerissen werden und in eine ihm völlig fremde Umgebung, zu ihm fremden Personen gebracht werden. Erschwerend kommt hinzu, dass Evangelos die griechische Sprache nicht kann", ist Kitzmüller dafür, dass in diesem Fall die Politik zum wirklichen Wohl des Kindes klar eingreifen muss.

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