LR Dobernig: Kärnten holt 100 Prozent der EU-Gelder für Unternehmen ab

Experten loben schlanke, effektive Abwicklungsstruktur in Kärnten

Klagenfurt (OTS/LPD) - Dem Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds (KWF) gelang es vor kurzem, das EU Ziel 2-Programm 2000-2006 als einer der ersten österreichischen Förderorganisationen auch formal bei der Europäischen Kommission abzuschließen. Kärnten hat die Strukturfonds-Mittel der Europäischen Union zur Förderung von Unternehmen zu 100 Prozent ausgeschöpft. Das gibt KWF-Aufsichtskommissär Finanzreferent Landesrat Harald Dobernig bekannt.

"Die zur Verfügung stehenden Mittel von rund 85 Millionen Euro konnten wir zur Gänze für innovative Projekte in Kärnten ausschöpfen. Im Gegensatz zu anderen Ländern holen wir das Geld, das uns zusteht, auch ab. Aber auch in der laufenden Förderperiode zeichnet sich Kärnten durch eine schlanke und effektive Abwicklungsstruktur aus", hebt Dobernig hervor.

In der laufenden Strukturfondsperiode 2007 bis 2013 gilt das Förderprogramm Kärntens als das innovationsfreudigste in ganz Österreich. Die schlanke und effektive Abwicklungsstruktur wird von internationalen Experten als beispielhaft bezeichnet. Es gelingt dem KWF zunehmend innovations- und unternehmensrelevante grenzüberschreitende Projekte zu fördern. Im laufenden Programm wurden bereits 38 Projekte mit rund 15 Mio. Euro an EU-Mitteln und 15 Mio. Euro an nationalen Mitteln genehmigt.

Auf EU-Ebene laufen bereits die ersten Vorbereitungen für die Kohäsions- und Regionalpolitik 2014+. Wichtiger Verhandlungspunkt ist die Beibehaltung des bisherigen Programms "Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung" auch nach 2014, da damit rund 10 Millionen Euro an EU-Mittel jährlich verknüpft sind. "Von Bedeutung ist auch die Fortführung der grenzüberschreitenden Programme, die jedoch vereinfacht werden müssen, um eine effizientere Programmabwicklung zu ermöglichen. Der KWF ist sowohl auf nationaler als auch auf EU-Ebene in die Vorbereitung eingebunden", so Dobernig.

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