Posch: Fiskal-PKW als erster Schritt der Ökologisierung des Steuersystems

Finanzminister Pröll soll umweltfeindliche Fiskal-LKW-Regelung abändern

St. Pölten (OTS) - Die Schaffung einer Fiskal-PKW-Regelung wäre ein erster und sinnvoller Schritt in Richtung einer Ökologisierung des Steuersystems. Finanzminister Pröll sollte daher die bestehende, umweltschädliche Fiskal-LKW-Regelung zu einer Fiskal-PKW-Regelung umwandeln, fordert der EPU-Referent des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes Niederösterreich (SWV NÖ), KommR. Oswald Posch.

Die derzeit geltende Fiskal-LKW-Regelung zwingt UnternehmerInnen dazu, einen Kastenwagen, Kleinlastkraftwagen, Pritschenwagen, Klein-Autobus oder Kleinbus zu fahren, wollen sie die Vorsteuerabzugsregelung nutzen. Da aber rund die Hälfte aller Betriebe Österreichs Ein-Personen-Unternehmen (EPU) sind, führt die bestehende Regelung dazu, dass AlleinfahrerInnen dazu gezwungen werden, große, umweltbelastende KFZ zu fahren.

"Die Schaffung einer Fiskal-PKW-Regelung, mit Festsetzung einer Schadstoffobergrenze, könnte diese umwelt- und EPU-feindliche Bestimmung beseitigen. Eine derartige Änderung wäre im Interesse der "EinzelkämpferInnen" und des Klimaschutzes", hielt Posch fest.

Die bisher geltende Regelung für jene UnternehmerInnen, die LKW oder Busse brauchen, sollte unverändert bleiben.

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