WKÖ-Zehetner: Wachstum als Chance

Zahl der Ein-Personen-Unternehmen steigt - Mehr als 225.000 oder 54,5 Prozent der Mitglieder der Wirtschaftskammer sind EPU

Wien (OTS/PWK263) - Die Zahl der Ein-Personen-Unternehmen (EPU)
in Österreich hat sich auch im Jahr 2009 wieder erhöht. Im Dezember 2009 gab es 225.592 Betriebe ohne Beschäftigte. Der größte Zuwachs an Ein-Personen-Unternehmen wurde in der Sparte Gewerbe und Handwerk mit fast 15.000 Betrieben verzeichnet. Aber auch in den anderen Berufsfeldern zeigt sich die Nachhaltigkeit dieser Unternehmensform.

"Gestärkt durch die Steuerreform und die Erhöhung des Gewinnfreibetrages als Äquivalent zum steuerbegünstigten Jahressechstel wurde die Basis für strukturelles Wachstum gelegt", betont die Bundesgeschäftsführerin des Gründer-Service, Elisabeth Zehetner. Wenn sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiter bessern, wird die 2009 neu eingeführte Lohnnebenkostenförderung für den ersten jungen Mitarbeiter (unter 30) dazu beitragen, das Wachstum zu fördern. "Gerade beim ersten Schritt hin zum Arbeitgeber ist die Senkung der Personalkosten eine wesentliche Erleichterung", so Zehetner.

Wie viel sich das Unternehmen durch die Lohnnebenkostenförderung erspart, kann jetzt leicht durch den Break-Even-Rechner für den 1. Mitarbeiter ermittelt werden. Der Rechner wurde adaptiert und berücksichtigt nun auch die Lohnnebenkostenförderung. Selbstständige können dadurch leicht den notwendigen neuen Umsatz ermitteln, um einen Gewinn in gleicher Höhe wie vor der Einstellung der neuen Mitarbeiterin, des neuen Mitarbeiters zu erzielen. Ein Personalsuche-und -auswahlleitfaden kann kostenlos auf http://epu.wko.at/personal, dem EPU-Portal der Wirtschaftskammerorganisation, gelesen werden. Als Broschüre kann der Leitfaden beim Webshop der WKÖ <http://webshop.wko.at> zum Mitgliedspreis von 5 Euro bezogen werden und vermittelt den Unternehmern umfassendes Personal-Know-How.

Die EPU-Zahlen 2009 im Detail

Nach Sparten belegen Gewerbe und Handwerk Rang eins mit 37,9 Prozent aller EPU, gefolgt vom Handel mit 26,4 Prozent und der Sparte Information und Consulting mit 21,3 Prozent. 9,2 Prozent der EPU befinden sich in Tourismus und Freizeitwirtschaft, 3,7 Prozent in der Sparte Transport und Verkehr sowie 1,3 Prozent in der Industrie. 90,1 Prozent der EPU sind nicht eingetragene Einzelunternehmen.

Den höchsten EPU-Anteil nach Sparten verzeichnet die Bundessparte Information und Consulting mit 62,7 Prozent, gefolgt von Gewerbe und Handwerk mit 56,9 Prozent und dem Handel mit 48 Prozent. Der Frauenanteil bei den EPU beträgt 42 Prozent. (US/JR)

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Mag. Elisabeth Zehetner
Tel.: 05 90 900-3737
E-Mail: epu@wko.at
Internet: http://epu.wko.at

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