Huainigg: Verbot der Sterbehilfe in Verfassung verankern

ÖVP-Behindertensprecher unterstützt Forderungen von Klasnic und Landau

Wien, 01. April 2010 (ÖVP-PK) „Nicht durch die Hand, sondern an der Hand eines anderen Menschen sterben“, diesen Leitspruch von Kardinal König unterstreicht Dr. Franz-Joseph Huainigg, ÖVP-Sprecher für Menschen mit Behinderung, heute, Donnerstag, anlässlich einer Pressekonferenz der Hospiz-Bewegung. Huainigg fordert ein Verbot der aktiven Sterbehilfe und die Verankerung der Menschenwürde im Verfassungsrang. ****

„In Österreich gibt es einen breiten politischen Konsens zu Sterbebegleitung statt Sterbehilfe. Der Lebensschutz bis zuletzt
hat einen hohen Stellenwert. Mit der Hospiz- und Palliativbewegung sowie dem Patientenverfügungsgesetz sind Strukturen geschaffen worden, die die Autonomie des Einzelnen wahren und ein Sterben in Würde ermöglichen. Ich möchte, dass wir diesen Weg weitergehen“, sagt der ÖVP-Behindertensprecher. Er unterstützt damit die Forderungen von Waltraud Klasnic, Präsidentin des Dachverbands Hospiz Österreich, und Caritasdirektor Michael Landau, die sich für einen Ausbau der Palliativmedizin und ein explizites Verbot der Sterbehilfe aussprechen.

"Der österreichische Weg besteht nicht in der Euthanasie, sondern in der Sterbebegleitung. Mit diesem Bekenntnis zur Hospiz-und Palliativversorgung sollten wir nun die weiteren politischen Schritte in Angriff nehmen“, sagt Huainigg abschließend.

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