VP-Gerstl: Leider kein Aprilscherz - der teure Schilderwald der Stadt Wien

Wiens Verkehrsschilder kosten 120 Mio. Euro

Wien (OTS) - Die Zahl der Verkehrsschilder ist in Wien auf mittlerweile 200.000 angewachsen - darunter auch viele, deren Sinnhaftigkeit nicht immer ganz klar ist. Diese Tatsache kostet der Stadt Wien - und damit den Steuerzahlern - aber auch eine Menge Geld. "Der Ersatz eines Verkehrsschildes kostet bei uns stattliche 600 Euro. Wenn man diese Summe mit anderen Landeshauptstädten vergleicht - in Linz beträgt sie 140, in Innsbruck schlanke 88 Euro - ist das eine unglaubliche Geldverschwendung", kritisiert der Verkehrssprecher der ÖVP Wien, LAbg. Wolfgang Gerstl, in einer heutigen Pressekonferenz. Die Stadt Wien hätte somit bei einem vergleichbaren Einsatz wie in Linz oder Innsbruck bisher 70 % - also 90 Mio. Euro -an Steuergeldern sparen können.

SP-Verkehrsstadtrat Schicker hat zwar nicht zuletzt aufgrund eines zunehmenden Drucks der ÖVP Wien versprochen, die ausufernde Entwicklung des Schilderwaldes in Wien zu stoppen. Allerdings hat sich dies als leeres Versprechen herausgestellt. "Unnütze Schilder kosten auch unnütz Geld und belasten daher das Stadtbudget - vor allem die ohnedies knappen Bezirksgelder, da 85 Prozent der Kosten vom Bezirk berappt werden müssen, was die Stadt Wien gerne verschweigt", betont Gerstl.

Durch neues Dübelsystem 50 % der Kosten sparen

Mittels einer entsprechenden Verankerungstechnik für den notwendigen Verkehrsschilderersatz könnte man aber Kosten sparen. Es gibt bereits solche Techniken am Markt, die ein einfaches kostensparendes Auswechseln der Stangen ermöglichen. Ein solches wurde heute vom Erfinder Paul Posch bei der Pressekonferenz vorgestellt. "Könnte sich die Stadt Wien endlich dazu durchringen, ein modernes Dübelsystem wie das präsentierte zu verwenden, könnte man bei Kollisionsschäden 50 Prozent der Remontagekosten und somit das Steuergeld der Wienerinnen und Wiener sparen", betont der VP-Verkehrssprecher abschließend.

Zum Zeichen, dass diese Verschwendung von Steuergeldern bei Verkehrsschildern ein Ende haben muss, hat Gerstl vor dem Rathaus ein Stoppschild vergoldet. Fotos dieser Aktion werden auf Anfrage unter 01/4000-81916 oder eva.gruy@oevp-wien.at gerne zugesendet.

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