Weinzinger: Heftige Kritik am Totsparen des Bundeheeres

Bundespräsident Fischer hat als Oberbefehlshaber die moralische Verpflichtung, seine Stimme zu erheben

Wien (OTS) - Heftige Kritik übte heute der Landesparteiobmann der FPÖ Oberösterreich, NAbg. Lutz Weinzinger, Mitglied des Präsidiums der Bundesheerreform-Kommission, am geplanten Sparprogramm für das Bundesheer. "Ganz klar vermisse ich in dieser Thematik aber auch eine deutliche Stellungnahme von Bundespräsident Heinz Fischer. Als Oberbefehlshaber des österreichischen Bundesheeres hat er die moralische Verpflichtung, seine Stimme zu erheben."

"Dass der österreichische Staat angesichts der Finanz- und Budgetzahlen sparen muss, ist hinlänglich bekannt. Aber anstatt etwa die längst überfällige Verwaltungsreform endlich in Angriff zu nehmen und das hier vorhandene Sparpotential zu nutzen, soll nun in einem wesentlichen Bereich - der Sicherheit - der Sparstift angesetzt werden. Das Bundesheer darf nicht ausgehungert werden", betonte Weinzinger, selbst Oberst (des Milizstandes) und langjähriger Bataillonskommandant eines Milizbataillons.

"Die Arbeit des Bundesheeres ist aus dem österreichischen Leben nicht wegzudenken. Nicht nur die Sicherung unserer Grenzen und unseres Luftraumes gehören zu seinen Aufgaben. Im Katastrophenfall ist die heimische Bevölkerung und somit die Allgemeinheit immer wieder auf die Hilfe der Bundesheersoldaten angewiesen. Die Ausrüstung und die Kasernen wurden bereits in der Vergangenheit zu Tode gespart -weitere Einschnitte in das Budget bringen das Bundesheer klar an den Rand des Machbaren", sprach sich Weinzinger dafür aus, "nicht den Rotstift hier walten zu lassen, sondern das Ansehen des Bundesheeres in der Öffentlichkeit zu stärken. Öffentlichkeitswirksame Präsentationen wie jedes Jahr am Nationalfeiertag am Wiener Heldenplatz sind zu wenig. Die Soldaten brauchen die Unterstützung aller - allen voran von Bundespräsident Fischer als Oberbefehlshaber."

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