Mikl-Leitner: Positive Signale der Stabilisierung am NÖ Arbeitsmarkt

NÖ Arbeitslosigkeit im März um 0,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen

St. Pölten (OTS/NÖI) - "In Niederösterreich verzeichnen wir im März einen Anstieg um 0,9 Prozent zum Vergleichszeitraum des Vorjahres. Im Vergleich dazu hatten wir im Februar einen Anstieg um 5,9 Prozent. Dieser geringer werdende Anstieg ist ein positives Zeichen für eine leichte Entspannung am Arbeitsmarkt und dafür, dass sich die Situation am Arbeitsmarkt stabilisiert", betont VP-Arbeitsmarktlandesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner und stellt klar:
"Obwohl die NÖ Beschäftigungsmaßnahmen positive Effekte zeigen, arbeiten wir weiterhin intensiv an der Qualifizierung, Beratung und Betreuung von Arbeitssuchenden."

"Genauso wichtig ist es aber auch, jene Menschen, die von der wirtschaftlich herausfordernden Situation am stärksten betroffen sind, vor der Armut zu schützen. Die bedarfsorientierte Mindestsicherung ist daher ein wesentlicher Beitrag zur Armutsbekämpfung und somit ein Meilenstein in der Sozialpolitik", erklärt Mikl-Leitner.

Die Mindestsicherung - in der Höhe von 744 Euro netto und 12 Mal im Jahr ausbezahlt - ist eine Überbrückungshilfe für arbeitswillige Menschen. Sie wird befristet gewährt und soll ein Trampolin zurück in den Arbeitsmarkt sein.
Aus diesem Grund wird an erfolgreichen beschäftigungspolitischen Projekten vom Land NÖ und AMS NÖ gearbeitet, die Menschen wieder in den Arbeitsmarkt eingliedern sollen. Das Projekt "Mosaik" ist so ein Projekt, in dem 400 Langzeitarbeitslose wieder in den Arbeitsmarkt integriert werden.

Die Mindestsicherung ist somit sicher keine soziale Hängematte, oder eine Einladung das System auszunützen, sondern klarer Auftrag wieder aus der Mindestsicherung in ein "normales" Leben mit Beschäftigung zu kommen. Strenge Kontrollen werden durchgeführt und bei Missbrauch wird auch entsprechend gestraft.

In Niederösterreich wird die Mindestsicherung bereits mit 1. September 2010 in Kraft treten und ausbezahlt. Damit ist NÖ eines der wenigen Bundesländer, in dem die legistischen Voraussetzungen bereits geschaffen werden könnten.

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