• 01.04.2010, 08:28:13
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Mit Interreg Chancen nützen

LH Sausgruber: Wichtige Impulse für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Bodenseeraum

Bregenz (OTS/VLK) - Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit
Vorarlbergs mit seinen Nachbarn unter dem Dach von
Interreg-Programmen hat sich gut bewährt, sagt Landeshauptmann
Herbert Sausgruber. Allein im Rahmen des wichtigsten Programmes mit
Vorarlberger Beteiligung - Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein - sind seit
dem österreichischen EU-Beitritt 1995 schon knapp 300 Projekte mit
einem Gesamtvolumen von rund 123 Millionen Euro gefördert worden. LH
Sausgruber sieht darin ein erfreuliches Signal, denn die
Interreg-Projekte "sind ein wichtiger Beitrag, um Grenzen zu
überwinden und neue Chancen gemeinsam zu nützen."

Die Förderschwerpunkte des laufenden Interreg-Programmes lauten
"Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Innovation" sowie
"Standortqualität und Ressourcenschutz". Sausgruber: "In diesem
Rahmen können vielfältige Impulse gesetzt werden.
Grenzüberschreitende Projekte in den Bereichen Wirtschaft, Tourismus,
Infrastruktur, Bildung, Forschung, Arbeitsmarkt und Beschäftigung,
Raumplanung, Umwelt- und Naturschutz, Kultur sowie Gesundheit und
Soziales werden gefördert."

Fördervolumen 60 Millionen Euro

Rund 24 Millionen Euro EU-Mittel stehen dem Programm für die
Periode 2007 bis 2015 zu Verfügung. Diese Mittel fließen dann, wenn
im gleichen Ausmaß nationale öffentliche oder private Mittel
eingebracht werden. Durch die Beteiligung der Schweiz und des
Fürstentums Liechtenstein ergibt sich ein erwartetes
Gesamtfördervolumen von rund 60 Millionen Euro. Einige aktuelle
Beispiele sind der Ausbau eines grenzüberschreitenden Radrundweges
zwischen dem Bregenzerwald und der Region Oberstaufen sowie die
Schaffung einer gemeinsamen Plattform für die Bereiche Werbung,
Marketing, Film, Mode und Architektur. Unter dem Projektnamen
"Creative Industries 2010 Vlow!" soll der Bodenseeraum als
Wirtschaftsstandort speziell für die Kreativwirtschaft gestärkt und
das vorhandene Know-how sichtbar gemacht werden. Mit dem Projekt
"Biologische Vielfalt: Lebens- und Unternehmensqualität in der
Bodenseeregion" sollen Unternehmen motiviert werden ihr Firmengelände
als Beitrag zum Schutz von Natur und biologischer Vielfalt zu
ökologisieren.

Fördergebiet

Interreg-Programme sind Programme der Regionen. Im Unterschied zu
anderen Förderungen der EU werden sie von den daran Beteiligten
selbst geschrieben und verwaltet. Auch die Projektauswahl erfolgt
durch regionale Vertreter. Partner des Interreg-Programmes
Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein sind neben Vorarlberg die deutschen
Länder Baden-Württemberg und Bayern (die südlichen Landkreise rund um
den Bodensee), neun Schweizer Kantone sowie das Fürstentum
Liechtenstein. www.interreg.org

Rückfragehinweis:

Landespressestelle Vorarlberg
   Tel.: 05574/511-20141, Fax: 05574/511-20190
   mailto:presse@vorarlberg.at
   http://www.vorarlberg.at/presse
   
   Hotline: 0664/625 56 68, 625 56 67

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