Hilfe für Haiti: Kinder und Jugendliche besonders berücksichtigen!

Das fordern SOS-Kinderdorf International und zahlreiche Hilfsorganisationen am Rande des Gebergipfels

Innsbruck/New York (OTS) - Knapp vor der internationalen Geberkonferenz für Haiti am Sitz der Vereinten Nationen in New York haben gestern UNICEF und die Hilfsorganisationen SOS-Kinderdorf International, Save the Children, Plan International, World Vision International und Oxfam betont, wie wichtig es sei, das Wohl der Kinder, Jugendlichen und Familien in den Fokus der Hilfsbemühungen zu rücken. Das gemeinsames Motto "A Haiti fit for children" und "Rebulding Haiti: Put children first!"

"Der Erfolg des Wiederaufbaus wird sich vor allem bei den am schwersten Betroffenen und gleichzeitig Schwächsten zeigen, bei den Kindern", sagte Celigny Darius, der nationale Direktor der SOS-Kinderdörfer in Haiti. Da Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren rund 40 Prozent der Bevölkerung ausmachen, sollte diese Generation bei dieser Diskussion um den Wiederaufbau und Neubeginn mitreden und die Zukunft des Landes aktiv mit gestalten dürfen, fordern die Hilfsorganisationen. Eine Befragung von über 1.000 Kindern ergab, dass für viele die Rückkehr in die Schule oberste Priorität hat. "Ich möchte, dass die Rechte der Kinder respektiert werden und dass alle zur Schule gehen können", wünschte sich Erdbebenopfer Daphmika (15 Jahre).

Celigny Darius: "Der Wiederaufbau unseres Landes wird viele Jahre in Anspruch nehmen. Wir SOS-Kinderdorf-Mitarbeiter werden unser Bestes geben, denn es ist unser Land und unsere Heimat. Wir sind seit über 30 Jahren als lokale NGO in Haiti tätig, und wir werden bleiben! Wir wollen und werden Not leidende Kinder und bedürftige Familien langfristig unterstützen. Dafür brauchen wir die internationale Staatengemeinschaft und die vielen privaten SpenderInnen".

Zur Zeit werden im SOS-Kinderdorf Santo bei Port au Prince knapp 500 Kinder betreut. Darüber hinaus versorgt SOS-Kinderdorf gemeinsam mit lokalen Helfern täglich mehr als 13.000 Kindern über 83 "food distribution centres" und 16 "community centres" mit Nahrung und Wasser sowie teils auch medizinischer Betreuung. Ein weiterer Fokus der Arbeit - gemeinsam mit Behörden und anderen NGO`s - liegt in der Suche nach den Eltern und Angehörigen der Kinder und der Familienzusammenführung.

UNICEF, SOS-Kinderdorf International, Save the Children, Plan International, World Vison International und Oxfam wollen in Haiti auch in Zukunft weiter eng zusammenarbeiten, um notwendige Kinderschutzsysteme sowie den Zugang zu Schulbildung und Gesundheitsdiensten neu zu schaffen und zu verbessern.

Spendenkonto:
SOS-Kinderdorf - PSK. (BLZ 60.000): Kto. 1.566.000 "Haiti"

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