FPÖ-Kunasek: "Misstrauensantrag gegen Darabos absolut gerechtfertigt!"

Generalstab bestätigt Budgetnot beim Bundesheer

Wien (OTS) - "Edmund Entacher, Chef des Generalstabs,
unterstreicht heute im Ö1-Interview die dramatische Lage des Bundesheers und kündigt an, dass man beim Bundesheer ohne sehr starke Einschnitte nicht auskommen wird", zitierte der freiheitliche NAbg. Mario Kunasek, Mitglied im Landesverteidigungsausschuss, der sich als Antragssteller des vorwöchigen Misstrauensantrages gegen Bundesminister Darabos somit bestätigt fühlt.

Spätestens im heutigen Ö1-Mittagsjournal müsste es Bundesminister Darabos wie Schuppen von den Augen fallen: Die verheerenden Zustände beim Bundesheer werden nun auch von dem Generalstab nicht mehr schön geredet. "Im Gegensatz zum Herrn Bundesminister", so Kunasek. "Auf unseren Misstrauensantrag in der vergangenen Woche hin, hat Darabos wieder einmal versucht, alles schön zu reden und die wahren Zustände zu verharmlosen!".

Dass es hier nicht mehr zu verharmlosen gibt wird nach den Ausführungen des Generalstabschefs, immer deutlicher: "Die finanzielle Situation beim Bundesheer ist dermaßen angespannt, dass sogar der Verzicht auf manche Waffengattungen nicht mehr tabu ist!", kritisiert Kunasek und führt weiter aus: "Das kommt einer Demontage des österreichischen Bundesheeres gleich!".

Auch laut General Entacher ist die Bundesheer-Reform "über ganz weite Strecken nicht mehr machbar". Kunasek: "Wir von der Freiheitlichen Partei haben schon lange kritisiert, dass diese Reform de facto gescheitert ist!". Spätestens jetzt ist Bundesminister Darabos für Kunasek "eindeutig rücktrittsreif, weil er mit der Situation total überfordert ist".

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