Martinz: Weg mit der Maut auf der S37

LH Dörfler soll Vertrag mit der ASFINAG neu verhandeln: Weg mit der Maut auf der S37 und Aufhebung der Sperren zweier Abfahrten

Klagenfurt (OTS) - Wie heute bekannt wurde, muss die ASFINAG auf Grund fehlender Maut-Einnahmen bestimmte Straßenbau-Projekte neu bewerten.
Dazu gehört auch der Ausbau der S37 zwischen St. Veit und dem Murtal, der nach Aussagen von ASFINAG-Vorstand Schedl im ORF-Radio zudem 1,2 Milliarden Euro, also doppelt so viel als bisher angenommen, kosten würde und das Wirtschaftlichkeitsverhältnis ebenso wie die Dringlichkeit neu bewertet werden müssen. Der Ausbau scheint laut ASFINAG in weite Ferne gerückt.

"LH Dörfler soll sofort den Vertrag mit der ASFINAG neu verhandeln. Die Bemautung auf der S37 ist sofort aufzuheben und die Sperren der beiden Ausfahrten beim Herzogstuhl und bei Taggenbrunn sind ebenso sofort wieder zu öffnen", fordert LR Josef Martinz heute.

Bekanntlich wurde die Strecke zwischen Klagenfurt Nord und St. Veit bemautet und wurden zwei Abfahrten gesperrt. So lange nicht klar, ist, wann die S37 ausgebaut wird, oder nicht, bestehe laut Martinz keine Notwendigkeit, die Pendler weiter zu schröpfen.

"Für die Einführung der Maut waren sich Dörfler und die ASFINAG über Nacht einig und haben den Maut-Vertrag beschlossen. Schon damals lagen keine genauen Ausbaupläne vor. Also kann die Aufhebung der Maut und der Sperren wohl ebenso rasch passieren, um die Wirtschaft und die Pendler wieder zu entlasten", erinnert Martinz. (Schluss)

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