Smolik ad Oxonitsch: Nach wie vor große Baustellen im Ressort

Massiver Personal- und Platzmangel bei Kinder- und Jugendbetreuung - Krasse Überbelegung in den Krisenzentren

Wien (OTS) - Die Kinder- und Jugendsprecherin der Grünen Wien, Claudia Smolik, bezeichnet die heutigen Aussagen von Stadtrat Oxonitsch im "Kurier" zur Situation der Kinderbetreuung in Wien als "beschönigend". "Gelungen sind Oxonitsch bestenfalls kosmetische Korrekturen. Zugegebenermaßen hat er von seiner Vorgängerin Grete Laska ein schweres Erbe mit vielen Großbaustellen übernommen, aber er war in dieser Zeit immerhin Klubobmann der Wiener SPÖ und damit mitverantwortlich. Die Versäumnisse der Wiener SPÖ sind eklatant: Im Bereich der Kinderbetreuung fehlen in Wien mindestens 1.000 KindergartenpädagogInnen, für die unter Dreijährigen sieht die Betreuungssituation schlecht aus. Eltern suchen Hände ringend nach Plätzen, Oxonitsch hat offenbar noch immer keine Antwort für sie", so Smolik.

Auch bei den Jugendämtern herrscht massiver Personalmangel. "Es ist fahrlässig, bei der Jugendwohlfahrt zu sparen und Personalmängel nicht auszugleichen. Der seit langem bekannte Personalmangel kann zu fatalen Fehlern führen. Es bleibt zu wenig Zeit, um Familien in schwierigen Situationen die nötige Unterstützung zu bieten", so Smolik. "Im Bereich der Krisenzentren ist die Situation katastrophal. Die Zentren sind zum Teil krass überbelegt. Anstatt vorgesehener acht Kinder sind bis zu 15 Kinder untergebracht. Hier herrscht massiver Handlungsbedarf", so Smolik abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Pressereferat
Tel.: (++43-1) 4000 - 81800
http://wien.gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GKR0003