VP-Korosec ad Krankenhaus Nord: Wiener Chaostage im KAV!

Patienten als Leidtragende der Verzögerungen - 4 Jahre verpfuscht!

Wien (OTS) - "Ich weiß nicht, ob ich erschüttert oder sprachlos sein soll", so die Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ingrid Korosec, in einer Reaktion auf die politische "Notbremse" der Stadt Wien im Zuge der Verhandlungen mit dem Bieterkonsortium über den Bau des Krankenhauses Nord. Die Befürchtungen der ÖVP, insbesondere von Landesparteiobfrau Christine Marek, haben sich leider bestätig: Dass der Krankenanstaltenverbund nun die Verhandlungen abbricht und selbst über einen neuen Generalunternehmer das Projekt in die Hand nimmt, hätte man auch vor Jahren haben können, wenn die SPÖ auf die Opposition gehört hätte. Viel Geld und wertvolle Zeit sind vergeudet worden! "Vier Jahre wurden sinnlos zu Lasten der Patienten vergeudet. Die SPÖ-Stadtregierung und der KAV haben die Öffentlichkeit mit ihrem Dilettantismus zum Narren gehalten. Der KAV ist mit dem Großprojekt völlig überfordert", so Korosec.

Zwtl. Spital wesentlich teurer als angekündigt!

Die Leidtragenden sind die Wiener Patienten, die die vielen Verzögerungen ausbaden müssen, die Steuerzahler, die den Verfahrenspfusch finanzieren müssen, aber auch die Wienerinnen und Wiener insgesamt, die sich für dieses Chaosmanagement der SPÖ-Stadtregierung genieren müssen. "Die Stadt Wien rückte nie mit der gesamten Wahrheit heraus. Nie wurden die wirklichen Gesamtkosten kommuniziert: Zuerst waren es 300 Mio. Euro, dann 450 Mio., dann hieß es 605 Mio., nun sind es 825 Mio. Euro, inklusive aller Kosten wird wohl rund eine Milliarde Euro zu verbuchen sein", kritisiert Korosec die mangelnde Informationspolitik des Gesundheitsressorts. Auch die SPÖ-Notbremse kommt dem Steuerzahler teuer: Die Stadt Wien muss nun 10 Mio. Euro an das Konsortium für bisher geleistete Aufwendungen zahlen. Und nicht zuletzt fielen einige dringende Investitionen in bestehenden Wiener Spitälern dem jahrelangen Projekt-Chaos des "Wohlfühlspitals" in Floridsdorf zum Opfer. "Die SPÖ kann es einfach nicht!", so Korosec.

Spät, später, SPÖ - wieder einmal prägen mehrfache Verzögerungen die Umsetzung eines Großprojekts

Sowohl die Termine für den Baubeginn als auch für die Eröffnung änderten sich im Jahrestakt: Im Dezember 2006 wurde die Eröffnung des Krankenhauses Nord für 2011/2012 projektiert, ein Jahr später revidierte man die Eröffnung auf 2013/2014. Laut Kontrollamt wird nun aktuell Mitte bis Ende 2015 mit der Inbetriebnahme gerechnet. "Das Vergabeverfahren war bereits schlecht angelegt. Der KAV verzettelte sich letztlich in vielen Details, bis er die Notbremse ziehen musste. Die heute präsentierte Lösung hätte man schon vor Jahren haben können. Pleiten, Pech und Pannen, verantwortet von der Wiener SPÖ. Ich hoffe, dass das Projekt kein zweiter Fall AKH wird", zieht Korosec Bilanz.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: T: (+43-1) 4000/81 913, F:(+43-1)4000/99 819 60
presse.klub@oevp-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR0003