Glückspielnovelle: WKÖ-Hochhauser sieht weitgehend ausgewogenen Kompromiss

Glücksspielgesetznovelle schafft klare Rahmenbedingungen für legales Glücksspiel

Wien (OTS/PWK261) - "Nach langem Tauziehen wurde ein im
Vergleich zum Erstentwurf ausgewogener Kompromiss erreicht", sagt die Generalsekretärin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Anna Maria Hochhauser, zur neuen Glückspielgesetznovelle, die heute von Finanzstaatssekretär Reinhold Lopatka präsentiert wurde. "Aus Sicht der Wirtschaft ist es wichtig, dass alle am Glücksspielmarkt tätigen Betriebe nach der Novelle mit klaren Spielregeln weiterbestehen können."

Besonderer Wert wurde in der Novelle auf den Spielerschutz gelegt. "Ziel muss es sein, Menschen eine ausreichende Möglichkeit zu geben, legal Glücksspielen nachgehen zu können. Aber dies darf nicht zu einem Ausnützen von Suchtverhalten führen, weshalb wir die strengen Spielerschutzbestimmungen befürworten", hebt Hochhauser hervor.

Die geplante Gesetzesnovelle schafft klare Rahmenbedingungen für legales Glücksspiel, an denen sich Betreiber und Spieler künftig orientieren können. Eckpunkte der Novelle sind die Schaffung von nunmehr 15 statt bisher 12 Konzessionen für Spielbanken, die eine optimale Standortpolitik erlauben, sowie die Beibehaltung der Einzelaufstellung von Automaten in Gastgewerbebetrieben, allerdings unter strikteren Überwachungsvorschriften als bisher. Daneben wird es auch Spielhallen mit 10 bis 50 Automaten geben. Es ist darauf Rücksicht zu nehmen, dass bestehenden Unternehmen durch die neue Regelung kein unzumutbarer wirtschaftlicher Schaden entsteht.

"Der vorliegende Gesetzesentwurf ist zwar keine Optimallösung, aber im Vergleich zum Erstentwurf wohl der ausgewogenste Kompromiss, der unter Berücksichtigung aller beteiligten Interessen erreicht werden konnte", gibt sich Hochhauser abschließend realistisch. (SR)

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