VP-Riha ad Oxonitsch: Probleme endlich eingestehen

Wien (OTS) - Erfreut zeigt sich die Gemeinderätin der ÖVP Wien Monika Riha über die heutigen Aussagen von SP-Bildungsstadtrat Oxonitsch zum vorschulischen Bildungs- und Betreuungswesen. "Es ist gut, dass der Herr Stadtrat bestehende Defizite im Kindergartenbereich endlich eingesteht. Diese Einsicht kommt allerdings etwas spät. Die jetzige Entwicklung war seit Jahren absehbar. Die ÖVP Wien hat lange davor gewarnt. Leider wurden die vielen mahnenden Worte ignoriert", betont sie.

Niedrige Bedarfsabdeckung ein Alarmsignal

Den heute von Stadtrat Oxonitsch eingestandenen Mangel an Betreuungsplätzen für 0- bis 3-jährige Kinder bezeichnet sie als "Alarmsignal". "Eine Bedarfsabdeckung von gerade einmal 28 Prozent bedeutet, dass nur jedes vierte Kind eine Chance auf einen Kindergartenplatz hat. Für Mütter macht das den Wiedereinstieg ins Berufsleben extrem schwierig. Hier muss schnell etwas geschehen, der Kinder und der Eltern wegen", meint Riha dazu.

Entwicklungsplan für Kindergartenwesen

Um die bestehenden Mängel zu beheben fordert Riha erneut die Erarbeitung und Umsetzung eines Entwicklungsplans für das Wiener Kindergartenwesen. "Unser Ziel muss der bedarfsgerechte und qualitativ hochwertige Ausbau des Netzes an Kindergärten und Kindergruppen sein. Doch diesen notwendigen Ausbau muss man vorausschauend planen und umsetzen", fordert die VP-Gemeinderätin.

Kleinere Betreuungsgruppen, mehr Qualitätsmanagement

Als weitere wichtige Maßnahmen bezeichnet sie eine Reduzierung der Gruppengrößen und damit verbunden ein genaueres pädagogisches Qualitätsmanagement. "Der momentane Mangel an Plätzen und Standorten birgt das Risiko einer Aufweichung von Betreuungsstandards. So weit darf es auf keinen Fall kommen. Unser Ziel muss ein mehr an Qualität und individueller Betreuung sein. Und dieses Ziel erreichen wir nur, wenn die Gruppengröße längerfristig verkleinert wird und die pädagogischen Standards noch weiter verbessert werden", erklärt Riha.

Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz

Riha wiederholt auch die Forderung nach Einführung eines Rechtsanspruches auf einen Kindergartenplatz: "Ein Betreuungsplatz ist das gute Recht eines jeden Wiener Kindes. Dieser Grundsatz muss auch in der Landesgesetzgebung verankert werden."

"Gemeinsam mit unserer Obfrau und Familienstaatssekretärin Christine Marek werden wir zum Wohle der Kinder von unseren Forderungen nicht abgehen", betont die VP-Gemeinderätin. "Jedes Wiener Kind hat ein Recht auf die bestmögliche vorschulische Bildung und Betreuung. Dieses Ziel", so Riha abschließend, "dürfen wir nicht aus den Augen verlieren. Dafür lohnt es sich zu kämpfen!"

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