Vilimsky hofft auf sicherheitspolitisches Einlenken der Regierung nach Diebstahl von Geldbörse der Verkehrsministerin

Wiklich leidtragend ist die Masse der Österreicher, die Diebstähle nicht so einfach wegsteckt, wie top-verdienende Promi-Opfer

Wien (OTS/fpd) - Nach dem Diebstahl der Geldbörse von Verkehrsministerin Doris Bures hofft FPÖ-Sicherheitssprecher NAbg. Harald Vilimsky auf ein sicherheitspolitisches Einlenken der Bundesregierung. Das, was Bures jetzt und vor kurzem noch Fekter passiert ist, geschieht in Österreich am laufenden Band. Es gibt kaum jemand, vor allem in der Bundeshauptstadt Wien, der nicht ein Lied von der exorbitanten Kriminalität singen kann. Nach dem Motto "Was Du nicht willst, das man Dir tut, das füge auch keinem anderen zu" sei die Regierung aufgefordert, für die Bevölkerung akzeptable Sicherheitsbedingungen zu schaffen.

Vor allem reiße die Serie an Promi-Opfern nicht ab. Abgesehen von Fekter und Bures sei etwa an den gestohlenen Geländewagen der Leiterin des Bundeskriminalamtes Raninger erinnert, den Einbruch beim Wiener Landespolizeikommandant Karl Mahrer, den gestohlenen Laptop von Ex-Gesundheitsministein Kdolsky oder die gestohlene Handtasche von Ex-Vizekanzlerin Riess-Passer. Dies seien aber nur die prominenten Spitzen eines gewaltigen Kriminalitätseisberges, mit dem Österreich zur Zeit konfrontiert sei.

Zum überwiegenden Teil sei davon auszugehen, dass es sich hier um organisierte Kriminalität aus Osteuropa handle. Die Politik dürfe davor nicht länger die Augen verschließen, sondern müsse endlich handeln. Punktuelle Aktionen einer SoKo Ost seien da nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Wirksam wäre nur - die zumindest temporäre -Wiedereinführung von Grenzkontrollen sowie die spürbare Erhöhung der Planstellen für die Sicherheitswache. Darauf, so Vilimsky, hätten die Österreicher ein Recht, denn die breite Masse stecke den Diebstahl ihres Hab und Gutes nicht so einfach weg wie Top-Verdiener aus der Regierung. (Schluss) hn

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