SPÖ-Kaiser provoziert: Was kommt als nächstes, Steuern auf Drogen?

Kleines Glücksspiel soll durch neues Gesetz leere Staats- und Landeskassen auffüllen. Dabei gehören Glücksspielautomaten eigentlich auf den Müll.

Klagenfurt (OTS) - Sorgenvoll blickt der neue Parteivorsitzende
der SPÖ-Kärnten, Gesundheitsreferent LR Peter Kaiser, der öffentlichen Präsentation des neuen Glücksspielgesetzes durch ÖVP-Finanzstaatssekretär Reinhold Lopatka entgegen.

"Die darin enthaltenen Regelungen wonach der Höchsteinsatz bei Glücksspielautomaten von 0,5 um das 2000 Fache auf 10 Euro pro Sekunde erhöht werden soll bedeuten nichts Anderes, als dass die ÖVP den Menschen ihr hart erarbeitetes Geld noch schneller aus den Taschen ziehen will, um das Budget ja nicht durch eine höhere Besteuerung von gut betuchten und reichen Österreichern sanieren zu müssen", kritisiert Kaiser scharf.

Er, Kaiser, fordert erneut, das Kleine Glücksspiel, das allein in Kärnten tausende Menschen in die Spielsucht treibt, endlich bundesweit zu verbieten. "Es kann doch nicht wahr sein, dass die Politik aktiv unterstützt, dass immer mehr Existenzen und Familien an den Glücksspielautomaten zerbrechen", so Kaiser und fragt provozierend:

"Was kommt denn dann als Nächstes: Der Versuch Drogen zu legalisieren und mit deren Besteuerung auch noch ein Geschäft zu machen?"

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