Windbüchler zu Jugendmonitor: Umfragen alleine sind für aktive Jugendpolitik zu wenig

Grüne: Modelle der Partizipation müssen umgesetzt werden

Wien (OTS) - "Minister Mitterlehner spricht offenbar lieber mit einem Monitor als mit Jugendlichen selbst", kritisiert die Jugendsprecherin der Grünen, Tanja Windbüchler-Souschill, angesichts der Präsentation der ersten Umfrage des neuen Jugendmonitors von Wirtschafts- und Jugendminister Mitterlehner.

"Mitterlehner hätte das Rad nicht neu erfinden müssen, denn Österreich hat durch die breit vernetzte verbandliche und offene Jugendarbeit ein großartiges Spektrum an Erfahrungen. Wenn er mit jugendpolitisch engagierten Menschen sprechen würde, bräuchte es keinen vermutlich sehr kostspieligen Jugendmonitor als sein persönliches Sensorium. Er vergibt einen jugendpolitischen Auftrag an ein etabliertes Unternehmen, obwohl es seit Jahrzehnten die Jugendforschung gibt. Das Österreichische Institut für Jugendforschung wurde jedoch von der Regierung finanziell ausgeblutet", so Windbüchler-Souschill, die eine Anfrage bezüglich der Kosten des Jugendmonitors einbringen wird.

"Die Jugendlichen würden gerne mit gestalten. Mitterlehner sollte daher Formate finden, um endlich eine Teilhabe der Jugendlichen zu ermöglichen", fordert Windbüchler-Souschill, die daran erinnert, dass ihr Antrag zur Einführung einer Jugendverträglichkeitsprüfung als Modell der Partizipation immer noch in der Warteschleife des parlamentarischen Ausschusses liegt.
"Minister Mitterlehner war bislang - trotz Zuständigkeit - bei keinem Familien- und Jugendausschuss anwesend", kritisiert die Jugendsprecherin der Grünen.

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