Oberbank 2009: bessere Entwicklung als der Markt, keine Staatshilfe

Wien/Linz (OTS) - Die Oberbank hat sich 2009 wieder sehr gut entwickelt. Sie gewann weitere Marktanteile bei Krediten und Einlagen, erreichte aus eigener Kraft eine deutliche Steigerung der Eigenmittel- und Kernkapitalausstattung und erzielte im schwierigen Umfeld ein sehr gutes Ergebnis. Dies erklärte Oberbank-Generaldirektor Franz Gasselsberger Mittwoch, bei der Bilanzpressekonferenz seines Unternehmens. Zudem war die Oberbank nicht auf Unterstützung aus dem österreichischen "Bankenpaket" angewiesen.

Herausragende Liquidität, keine Zurückhaltung bei der Kreditvergabe

Gasselsberger verwies vor allem auf die herausragende Liquidität der Oberbank. Auch im Umfeld der Finanzkrise vertrauten die Kunden der Oberbank annähernd Euro 11 Mrd. an Primäreinlagen an (darunter Spareinlagen Euro 3,4 Mrd., sonstige Verbindlichkeiten Euro 5,5 Mrd., verbriefte Verbindlichkeiten Euro 1,3 Mrd.). Inklusive der OeKB-Mittel betragen die Refinanzierungsmittel Euro 11,5 Mrd., sie übersteigen das Kreditvolumen um Euro 1,7 Mrd. Die gesamten betreuten Kundenvermögen sind auf Euro 18,7 Mrd. gestiegen: neben den Primäreinlagen stiegen auch die Depotvolumina um 11,4% auf rund Euro 7,8 Mrd.

"Die oft behauptete Zurückhaltung bei der Kreditvergabe gibt es bei der Oberbank nicht", betonte Gasselsberger. Das Kreditvolumen stieg 2009 um 4,0% auf 9,8 Mrd. Euro. Auf die Kommerzkredite entfallen davon Euro 7,9 Mrd., auf die Privatkredite Euro 1,9 Mrd. Die Leasing-Finanzierungen beliefen sich auf Euro 1,35 Mrd. (+4,8% / Euro 61,4 Mio.)

Sehr gutes Ergebnis im schwierigen Umfeld, konstante Dividende

Rekordergebnis im Einzelabschluss: das UGB-Betriebsergebnis stieg um gut 1% auf Euro 151,6 Mio. Das EGT ist um gut 44% auf Euro 76,4 Mio. gestiegen, während im Gesamtmarkt ein Verlust von Euro 1,6 Mrd. erwartet wird.

Konzernergebnis im Mehrjahresvergleich auf sehr gutem Niveau: das Betriebsergebnis im Konzern wurde auf Euro 182,8 Mio. noch einmal leicht gesteigert. Der Jahresüberschuss vor Steuern ging trotz einer besonders vorsichtigen Vorsorgepolitik nur um 19% auf Euro 92,0 Mio. zurück, der Überschuss nach Steuern trotz der um 72% gestiegenen Steuerbelastung um vergleichsweise geringe 26% auf Euro 77,3 Mio. Die Oberbank wird für das Jahr 2009 eine unveränderte Dividende von Euro 0,50 je Aktie ausschütten.

Günstige Risikosituation

Die Oberbank hat 2009 Riskovorsorgen von Euro 90,7 Mio. gebildet, um 33,8% oder 22,9 Mio. Euro mehr als 2008.

Zusätzlich zu den Wertberichtigungen von Euro 70,8 Mio. hat die Oberbank mit rund Euro 20 Mio. die ALGAR dotiert (eine gemeinsame Tochter von Oberbank, BKS und BTV, in der die 3 Banken Kreditrisiken absichern). Trotz dieser hohen freiwilligen Vorsorgen ist die Risikosituation der Oberbank sehr gut und deutlich besser als im Markt!

Weil die Oberbank aufgrund einer sorgfältigen Kreditvergabepolitik nur wenig ihrer Vorsorgen verbraucht, steigt der Risikopolster konstant an. Insgesamt verfügt die Oberbank über Kreditrisikovorsorgen von 368,9 Mio. Euro.

Erfolgreiche Kapitalerhöhung, sehr gute Kennzahlen

Aufgrund des großen Erfolges der Kapitalerhöhung im Oktober 2009 (1,7 Mio. Stück Stammaktien wurden platziert, Emissionserlös Euro 58 Mio.) bzw. durch die Emission weiterer Hybridkapital-Anleihen erhöhten sich die Eigenmittel- bzw. die Kernkapitalquote von 12,90% auf 15,39% bzw. von 8,27% auf 9,58%.

Aufgrund des überproportional stark gestiegenen Eigenkapitals reduzierte sich der Return on Equity vor Steuern gegenüber 2008 von 12,83% auf 9,86%, der RoE nach Steuern von 11,82% auf 8,28%.
Die Cost-income-ratio der Oberbank liegt mit 53,26% weiterhin ausgezeichnet.

Fortsetzung des Wachstums 2010

Die Oberbank wird 2010 ihr Wachstum fortsetzen und zehn Filialen gründen (je drei in Bayern und Wien, je zwei in Ungarn und der Slowakei). Damit wird sie Ende 2010 143 Filialen führen.

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