FP-Guggenbichler/Hebenstreit: Wieder SPÖVP-Packelei gegen Bürgerinteressen

Auch Grüne teilweise gegen Forderung von FPÖ und Bürgern

Wien (OTS/fpd) - Seit nunmehr fünf Jahren kämpft die Bürgerinitiative "Pro Währing" für eine minimale Verschiebung der Bezirksgrenzen. Während FPÖ-Währing und FPÖ-Hernals selbstverständlich von Anfang an auf der Seite der Bürger gestanden sind und diese unterstützten, zeigte sich bei der nun stattgefundenen Podiumsdiskussion zum Thema "Schönbrunnergraben - BZ - Vor Ort" einmal mehr, dass SPÖ und ÖVP einzig ihre eigenen Interessen vertreten, kritisieren der Bezirksparteiobmann der FPÖ-Währing, Ing. Udo Guggenbichler und der Klubobmann der FPÖ-Hernals Dietmar Hebenstreit.

Die betroffenen Bewohner sind auf Grund der topographischen Gegebenheiten im täglichen Leben voll und ganz nach Währing ausgerichtet. Für diese Hernalser wäre es eine enorme Erleichterung, würden sie endlich auch offiziell Bewohner des 18. Bezirks. Abgesehen von der Nahversorgung, die von den Betroffenen schon jetzt fast ausschließlich in Währing in Anspruch genommen wird, würde vor allem die Ausübung öffentlicher Pflichten vereinfacht. Einrichtungen wie Postamt, Amtshaus, die Bezirksvorstehung oder Schulen wären rascher zu erreichen als in Hernals.

All diese Argumente und noch mehr wurden von der Bürgerinitiative zur Sprache gebracht. Zudem gibt es nichts, was dagegen gesprochen hätte, dem Anliegen der Bürger nachzukommen! Trotzdem können sich die Betroffenen keine Hilfe von den Bezirksvorstehern VP-Homole und SP-Pfeffer erwarten. Zwar wurde eine "große Lösung", bei der ein Teil Währings dann Hernals zugeordnet würde, als Tauschbasis ins Rennen gebracht. Diese Variante widerspricht jedoch allen Bürgerinteressen. Anscheinend wird hier eine Variante vorgeschlagen um die ursprünglichen Interessen der Bürger zu torpedieren.

Die Bürger sind an der Lösung ihrer Probleme interessiert und nicht an einem politischen Kuhhandel, der keinem hilft. Die Podiumsdiskussion der Wiener Bezirkszeitung zeigte erneut auf: Was der roten Allmacht in Wien nicht gefällt, darf nicht sein. Von der hochgelobten Bürgernähe also keine Spur! Vielmehr wird hier offensichtlich Wasser gepredigt, aber Wein gesoffen, so Guggenbichler und Hebenstreit abschließend. (Schluss) hn

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