Jugendmonitor Schritt in die richtige Richtung

Jugendrotkreuz fordert Einbindung von Expertenorganisationen

Wien (OTS/Jugendrotkreuz) - "Grundsätzlich begrüßen wir den heute vorgelegten Jugendmonitor von Bundesminister Mitterlehner. Denn es besteht in Österreich die Tendenz, Jugendliche generell zu ignorieren oder nicht ernst zu nehmen. Es ist ein Schritt in die richtige Richtung, den Jugendlichen Gehör zu verschaffen und Stimme zu geben", sagt Karl Zarhuber, Generalsekretär des Österreichischen Jugendrotkreuzes. Meinungsumfragen sollen allerdings nicht die einzige Grundlage für partizipatives Vorgehen in der Kinder- und Jugendpolitik sein. "Die Einbindung der Expertenorganisationen wäre ebenso höchst wünschenswert", so Zarhuber.

"Wir wissen, dass Kinder und Jugendliche massiv unter Druck stehen. Leistungsdruck in der Schule und Druck von Seiten der Eltern und belasten Jugendliche am meisten. Solche Ergebnisse fehlen im aktuellen Jugendmonitor gänzlich", sagt Zarhuber. Das Österreichische Jugendrotkreuz hat aus der gemeinsamen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen die Kindercharta entwickelt: ein 10 Punkte Programm, das ganz klar zeigt, welche Bedürfnisse und Wünsche Kinder und Jugendliche in Österreich haben.

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