SPÖ-Kärnten: Dörfler hat Ernst der finanziellen Lage nicht erkannt!

Neueste Förderaktion für Kauf von Elektrofahrrädern kommt nur Besserverdienern zu Gute. Gerechte Verteilungspolitik ist Dörflers Sache nicht!

Klagenfurt (OTS) - "Kärnten bewegt sich am finanziellen Abgrund
und FPK-LH Gerhard Dörfler tut so als spiele Geld bei seinen Förderaktionen für gut betuchte Besserverdiener keine Rolle", kritisieren der neue Parteivorsitzende der SPÖ-Kärnten, LR Peter Kaiser, und Energiereferent LHStv. Reinhart Rohr die heute vorgestellte Förderaktion für den Kauf von Elektrofahrrädern.

Die Kärntnerinnen und Kärntner von der Wichtigkeit alternativer Energie zu überzeugen sei grundsätzlich zu begrüßen. "Bei der Aktion von Dörfler muss man sich aber nach seinem unpassenden Vergleich, wonach er gleich viel verdient wie ein Fliesenleger, schon fragen, ob er die Realität nicht erkennen will oder kann", so Kaiser mit Verweis auf die Preise von Elektrofahrrädern.

Laut Dörflers Aussendung werden die Elektrofahrräder bei Kaufpreisen zwischen 2199 und 1799 Euro mit maximal 220 Euro gefördert. "Welcher Klein- oder Mittelverdiener kann sich aber tatsächlich den Kauf eines solchen Fahrrades leisten", stellt Kaiser die entscheidende Frage an Dörfler.

Für Reinhart Rohr spiegelt die Fahrradförderaktion Dörflers untaugliches Gießkannenprinzip einmal mehr wieder. "Schon die Sicherheitsschlösser-Förderung hat die Falschen, nämlich die ohnehin Betuchten, die ihr Hab und Gut schätzen müssen, getroffen, wie uns auch Experten und Wirtschaftstreibende berichten", so Rohr.

"Was Kärnten braucht ist eine gerechtere Verteilungspolitik, die die Bedürfnisse und Anliegen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in den Mittelpunkt stellt. Dass das bei BZÖ/FPK und ÖVP nicht der Fall ist, haben sie deutlich unter Beweis gestellt", stellt Kaiser abschließend fest.

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