JUGENDVERTRETUNG: Sinn des Jugendmonitors fragwürdig

Der von Bundesminister Mitterlehner heute vorgelegte Jugendmonitor ist für die BJV kein geeignetes Mittel guter Kinder- und Jugendpolitik

Wien (OTS) - Für die Bundesjugendvertretung (BJV), gesetzlich verankerte Interessenvertretung der jungen Menschen in Österreich, ist der heute von Bundesminister Mitterlehner präsentierte Jugendmonitor hinterfragenswert: "Minister Mitterlehner hat heute angekündigt, dass der Jugendmonitor seine Grundlage für Jugendpolitik sein wird. Meinungsumfragen sind als wesentliche Grundlage für gute Jugendpolitik jedoch ungeeignet. Jugendpolitik sollte vielmehr auf ernsthafte Einbeziehung der Jugendlichen und deren Interessenvertretung aufbauen. Denn wir jungen Menschen wissen sehr genau, was wir wollen", so Rodaina El Batnigi, Vorsitzende der BJV. "Vor allem die heute im Rahmen des Jugendmonitors präsentierte Umfrage zur Vereinheitlichung des Jugendschutzes zeigt, dass es einfach nur notwendig wäre, die Vorstellungen der BJV zu Jugendpolitik ernst zu nehmen, anstatt darauf aufbauend eine aus unserer Sicht unnotwendige Umfrage in Auftrag zu geben", so El Batnigi weiter.
Die Bundesjugendvertretung schlägt daher einen anderen Zugang zu Jugendpolitik vor, der effizienter wäre. "Mitbestimmung der Jugendlichen und der BJV, Anerkennung der außerschulischen Jugendarbeit als wichtigen Bildungssektor, die gemeinsame Entwicklung wichtiger jugendpolitischer Maßnahmen sowie eine abgesicherte, unabhängige Jugendforschung wären die Grundpfeiler einer guten Politik für junge Menschen", erklärt El Batnigi abschließend.

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