Kirchen streben Ausbau der Schubhaftseelsorge an

Pressekonferenz zur Schubhaft-Enquete der evangelischen und katholischen Kirche am 7. April um 9 Uhr mit Bischöfen Scheuer und Bünker

Wien, 30.03.10 (KAP) Die evangelische und die katholische Kirche in Österreich laden am 7. April in Wien zu einer großen Schubhaft-Enquete ein. Ziel des Studientags, der von Caritas und Diakonie vorbereitet wurde, ist die Verbesserung des seelsorglichen Engagements in den Schubhaftgefängnissen.

Bei einer Pressekonferenz am Mittwoch, 7. April, um 9 Uhr werden der Innsbrucker Bischof Manfred Scheuer, der lutherische Bischof Michael Bünker sowie Caritas-Präsident Franz Küberl und Diakonie-Direktor Michael Chalupka über die Forderungen der Kirchen zur besseren Verankerung der Seelsorge in den Polizeianhaltezentren informieren. Ort der Pressekonferenz ist der "Sr. Restituta"-Saal der Erzdiözese Wien (1010 Wien, Stephansplatz 6/III, Dachgeschoß).

Derzeit stehe die Schubhaftseelsorge "auf dünnen Beinen", bedauern die Kirchen in der Einladung zur Pressekonferenz. Viele Schubhäftlinge wünschten sich jemanden, der sie in ihrem religiösen Leben begleitet und ihnen hilft, ihre traumatischen Erlebnisse zu verarbeiten. Gerade vor dem Hintergrund der jüngsten Ausweitung der Schubhafttatbestände ist die Betreuung der Schubhäftlinge den Kirchen ein besonderes Anliegen.

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