FP-Herzog tritt für zeitgemäßes Hausbesorgergesetz ein!

Mieter betreuen, Luxusgagen verhindern

Wien (OTS/fpd) - Die Wiener SPÖ - namentlich der damalige Stadtrat Werner Faymann - hat im Jahr 2002 die Hausbetreuungs-Gesm.b.H. anstelle der Hausbesorger installiert und dort klassische SPÖ-Tugenden wie Freunderl-, und Parteibuchwirtschaft oder die Familien- und Genossenversorgung fröhliche Urstände feiern lassen. Auch das Wiener Kontrollamt hat diese Einrichtung mehrmals geprüft und massiv kritisiert! Die Wiedereinführung des Hausbesorgers als Berufsstand sei notwendiger denn je und von den Wienerinnen und Wienern auch mehrheitlich gewünscht. Die Wiener FPÖ fordert daher in diesem Zusammenhang die Einrichtung eines modernen, zeitgemäßen und den arbeitsrechtlichen Bestimmungen gerecht werdendes Hausbesorgergesetz, sagt der Stadtrat der FPÖ-Wien Johann Herzog.

Es sei durchaus als positiv zu bewerten, wenn sich Sozialminister Hundstorfer nun dieses Themas annehme und einen Gesetzesentwurf vorlege. Es bleibe allerdings abzuwarten, ob dieser am Ende nicht wieder auf Grund der laufenden internen Probleme der Koalition am Partner ÖVP scheitern werde. Dann nämlich werden die Wienerinnen und Wiener noch lange auf ihre Hausmeister warten müssen. Daher sei es von dringender Notwendigkeit, hier für Wien die Möglichkeit eines Generalkollektivvertrages in Betracht zu ziehen.

Jedenfalls aber müssen die Mieter, vor allem in Gemeinde- und Genossenschaftsbauten, darüber befragt werden, ob sie die Einstellung eines Hausmeisters mehrheitlich befürworten oder nicht. Er, Herzog, halte nichts davon, den Vermieter über die Köpfe der Mieter hinweg entscheiden zu lassen. (Schluss) hn

Rückfragen & Kontakt:

Klub der Freiheitlichen, Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 798

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0004