Gerlinde Kaltenbrunner vor dem Gipfelsturm auf "ihre" letzten zwei Achttausender

LAND DER BERGE Themenschwerpunkt: "Wollen ist Können" - Frauen am Berg

Wien (OTS) - TW1 widmet in seiner Sendereihe "Land der Berge"
drei Sendungen den Höhepunkten und Anfängen des Frauenalpinismus.

Wenn die Achttausender in den letzten Jahren wieder in den Mittelpunkt des Interesses rückten, so war dies ein Verdienst von Frauen! Heuer erreicht diese Aufmerksamkeit ihren Höhepunkt: am 30. März bricht Gerlinde Kaltenbrunner zu ihren zwei letzten Achttausendern, dem Mount Everest und dem K2 auf. Wird eine Österreicherin die erste Frau sein, die alle 14 Achttausender schafft? Die besten Chancen hat allerdings die Südkoreanerin Oh Eun-Sun; ihr fehlt nur noch einer dieser Gipfel.

Dass Frauen in den Bergen längst zur Gruppe der Spitzenbergsteiger zählen, beweist das Urteil des großen britischen Bergsteigers Chris Bonington, von der Queen ob seiner Verdienste geadelt: "Die besten Höhenbergsteiger sind Frauen."

Bis zu Ausnahmeerscheinungen, wie etwa die aus Polen stammende Wanda Rutkiewicz, eine der wichtigsten Frauen des Alpinsports im 20. Jahrhundert, die 1992 beim Versuch, den 8.586m hohen Kangchendzönga zu besteigen ums Leben kam, oder Gerlinde Kaltenbrunner war es ein weiter Weg: 1808 bestieg die Wirtstochter Marie Paradis - allerdings von Männern "getragen und gezerrt", wie alte Chroniken vermelden -als erste Frau den Gipfel des Mont Blanc. Aus anderem Holz war da schon eine weitere Französin, Henriette d'Angeville, geschnitzt. Sie hatte 1838 darauf bestanden, am Seil ihres Bergführers aus eigener Kraft den Mont Blanc zu besteigen. Am Gipfel angekommen, schrieb sie ihr Lebensmotto "Wollen ist Können" in den Schnee.

Die Trilogie:
Die erste Sendung am 11. April zeigt ein aktuelles, kurz vor ihrer Abreise aufgenommenes Interview mit Gerlinde Kaltenbrunner und befasst sich auch mit ihren bisherigen vergeblichen Gipfelversuchen am K2. Der zweite Teil der Sendung ist der Polin Wanda Rutkiewicz gewidmet, die als erste Frau 1986 den Gipfel des K2 erklomm. Die Pionierin des Frauenalpinismus kam vor 18 Jahren auf tragische Weise ums Leben.

Die zweite Sendung am 18. April beleuchtet in historischen Dokumenten die Geschichte des Frauenbergsteigens und bringt ein Portrait der 86jährigen Salzburger Alpinistin und Architektin Helma Schimke.

Die dritte Sendung am 25. April erinnert an eine Bergbäuerin in Filzmoos, die am 3. Mai 100 Jahre alt geworden wäre; Barbara Passrugger wurde nicht nur als spätberufene Autorin weitum bekannt, sie war auch die erste Frau, die die Dachstein-Südwand durchstieg und bis ins hohe Alter in die Berge ging.

Sendetermine:
Sonntag, 11.4. um 13.05 und 19.05 Uhr:
Gerlinde Kaltenbrunner - die erste Frau, die alle 14 Achttausender schafft? (Wh. Montag, 12.4. um 22.45h)

Sonntag, 18.4. um 13.05 und 19.05 Uhr:
Geschichte des Frauenbergsteigens & Portrait Helga Schimke:
Salzburger Alpinistin und Architektin (Wh. Montag, 19.4. um 22.45h)

Sonntag, 25.4.um 13.05 und 19.05 Uhr: Hartes Brot - zum 100. Geburtstag der einstigen Salzburger Bergbäuerin Barbara Passrugger (Wh. Montag, 26.4. um 22.45h)

Weitere Infos auf www.tw1.at

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