"trend": Jeder zweite Österreicher ist für einen Ausschluss Griechenlands vom Euro

Die Einstellung zum Euro hat sich trotz Griechenland kaum verändert.

Wien (OTS) - Wer seinen Finanzhaushalt nicht ordentlich führen kann, soll zumindest vorübergehend aus der Währungsunion ausgeschlossen werden: Nach einer im Auftrag des Wirtschaftsmagazins "trend" durchgeführten market-Umfrage befürworten 49 Prozent der Österreicher eine solche Vorgehensweise im Falle der aktuellen Finanztroubles von Griechenland, Portugal & Co.
14 Prozent sind "auf jeden Fall" für einen solchen Euro-Ausschluss, 35 Prozent "eher doch". Vor allem deutsche Ökonomen hatten diese Möglichkeit zuletzt gefordert. Dass jeder zweite Österreicher harte Konsequenzen der bedingungslosen Solidargemeinschaft vorzieht, erklärt Birgit Starmayr vom market-Institut mit der weit verbreiteten Überzeugung, "dass es hier ja um unser Geld geht".
Die Akzeptanz des Euro an sich hat durch die Griechenland-Probleme allerdings kaum gelitten: Bei 64 Prozent der Befragten hat sich die Einstellung zur Gemeinschaftswährung "nicht verändert", 22 Prozent sprechen von einer Verschlechterung, 14 Prozent gar von einer Verbesserung.

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