- 27.03.2010, 13:52:01
- /
- OTS0041 OTW0041
Rudas ad Konrad: Überheblichkeit der Banken ist unangebracht
Bankenabgabe ist fix - ÖVP hat bereits zugestimmt
Wien (OTS/SK) - "Die Überheblichkeit der Banken ist völlig
unangebracht und ein Schlag ins Gesicht der arbeitenden Menschen, die
den strauchelnden Banken mit Steuergeldern durch die Krise geholfen
haben", so SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas zu den heutigen
Aussagen von Raiffeisen Generalanwalt Konrad im Ö1 Mittagsjournal.
"Nun müssen auch die Banken ihren gerechten Beitrag zur
Budgetkonsolidierung leisten und der Koalitionspartner hat der von
Bundeskanzler Werner Faymann geforderten Bankenabgabe bereits
zugestimmt", so die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin. ****
Neben der bereits fixen Bankenabgabe liegen noch weitere Vorschläge
der SPÖ auf dem Tisch: Durch die Finanztransaktionssteuer, einer
Steuer auf Vermögenszuwächse aus Finanzgeschäften und Spekulationen,
einer Reform der Gruppenbesteuerung, dem Wegfall der
Spekulationsfrist bei Aktiengewinnen und dem Ende der steuerlichen
Absetzbarkeit von Managergehältern über 500.000 Euro sollen auch jene
ihren Beitrag leisten, die die Finanz- und Wirtschaftskrise
mitverursacht haben. "Politik muss mutig sein und die SPÖ nimmt die
Sorgen der Menschen ernst. Gesetze werden in Österreich vom Parlament
gemacht, Banken können sich diese nicht einfach so 'bestellen' wie
sie sie gerne hätten", so Rudas, die abschließend an die ÖVP
appelliert "sich nicht vor den Banken zu fürchten" und gemeinsam als
Regierung für die Menschen in diesem Land zu arbeiten. (Schluss) sv
Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/impressum
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NSK






