ÖH Uni Wien: Nicht weniger Studierende sondern bessere pädagogische Ausbildung

Endbericht zu neuer LehrerInnenbildung sieht Zugangsbeschränkungen vor

Wien (OTS) - Der heute erschienen Endbericht der ExpertInnengruppe zu LehrerInnenbildung NEU des Unterrichtsministeriums (BMUKK) und Wissenschaftsministeriums (BMWF)fordert neben Kompetenzumbauten Auswahlverfahren in allen Bereichen der LehrerInnen- und PädagogInnenbildung.

"Zugangsbeschränkungen einzuziehen ist der komplett falsche Weg. Wir brauchen nicht weniger LehrerInnen sondern eine fundierte pädagogische Ausbildung, ausgereifte Lehrpläne und mehr Geld für den Bildungssektor", zeigt Flora Eder, Vorsitzteam der ÖH Uni Wien, Unverständnis für die die Vorschläge der ExpertInnengruppe

Vorschläge zur Relevanz von Anforderungsprofilen oder der Schulleitung als Leadership lassen den Umbau zum "Unternehmen Schule" vermuten.

"Die geplante neolioberale Umbildung von Schulen erinnert stark an die Verwirtschaftlichung der Universitäten durch das Universitätsgesetz 2002, dessen katastrophale Auswirkungen hinreichend bekannt sind", kritisiert Oona Kroisleitner, ÖH Uni Wien Vorsitzteam

Positiv sieht die ÖH Uni Wien Überlegungen zu Umstiegsmöglichkeiten zwischen pädagogische Berufsfeldern sowie die Möglichkeit von bezahlten Dienstfreistellungen für Weiterbildungen.

"Es ist dringend notwendig den Bildungssektor unter der Prämisse einer freien und emanzipatorischen Bildung vom Kindergarten bis zu den Doktoratstudien neu zu gestalten", schließt Veronika Helfert, Vorsitzeam der ÖH Uni Wien

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