Gebrauchshundessportverband (ÖGV) sagt ja zu Hundeführschein und Ausnahme von Gebrauchshunden aus dem Verbot der Schutzhundausbildung

Bad Sauerbrunn (OTS) - Der Österreichische Gebrauchshundessportverband (ÖGV) und seine mehr als 15.000 Mitglieder begrüßen grundsätzlich den Hundeführschein. Er sollte allerdings nicht auf bestimmte Rassen beschränkt sein. Ob ein Hund gefährlich ist oder nicht, hängt vom Tierhalter und nicht von der Rasse ab.

Nach massiven Protesten von Hundesportfreunden und Interessensvertretungen konnte mit der Ausnahme des sogenannten Gebrauchshundes aus dem Verbot der Schutzhundausbildung ein tragbarer Kompromiss gefunden werden. ÖGV-Präsident Josef Pfeffer: "Damit ist weiterhin gewährleistet, dass keine ängstlichen oder aggressiven Tiere in die Zucht gehen". Ansonsten begrüßt der ÖGV das Verbot:
"Natürlich sind auch wir dagegen, dass Hunde aus asozialen oder kriminellen Beweggründen scharfgemacht werden. Das findet aber ohnehin nicht in zugelassenen Hundeschulen, sondern illegal statt."

Dass die Stadt Wien mit den Hundesportverbänden vor der Novellierung aber überhaupt nicht kommuniziert, und das Büro der Wiener Umweltstadträtin sogar den genauen Wortlaut der Gesetzesänderung bis zuletzt geheim gehalten hat, ist kein gutes Zeichen. Es wäre besser gewesen, vor dem Landtag das Gespräch zu suchen als hinterher zu einem runden Tisch einzuladen.

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