Grüne fordern Forcierung der Grundlagenforschung

Grünewald unterstützt Anliegen des wiedergewählten FWF Präsidenten

Wien (OTS) - Der Wissenschaftssprecher der Grünen, Kurt Grünewald begrüßte die Wiederwahl von Univ. Prof. Dr. Christoph Kratky zum Präsidenten des FWF. "Kratky hat unermüdlich den Stellenwert der Grundlagenforschung betont und unerschrocken auf die Unterfinanzierung des Forschungsfonds hingewiesen. Obwohl es gelang eine mehrjährig Finanzierungssicherheit durch die öffentliche Hand zu garantieren, liegen die die FWF Budgets signifikant unter jenen vergleichbarer Förderorganisationen der Schweiz und Deutschlands. So werden in Finnland oder der Schweiz weit über 50 Euro pro EinwohnerIn in Grundlagenforschung investiert, während der Österreich bei 17 Euro herumdümpelt", sagte Grünewald. So können geplante Exzellenzprogramme nicht finanziert werden und Anreize für Universitäten Grundlagenforschung auszubauen sind derzeit unfinanzierbar.

"Die Balance zuwischen Grundlagenforschung und angewandter Forschung gerät durch Regierungsmaßnahmen außer Kontrolle. Experten warnen bereits davor, unkritisch neue aber in ihrer Wirksamkeit bezweifelte Forschungsanreize in der Wirtschaft zu setzen. Wir werden den FWF mit all unseren Möglichkeiten unterstützen", kündigte Grünewald an. "Über 3.000 junge WissenschafterInnen werden vom FWF an den Universitäten finanziert, die ohne diese ihrem Forschungsauftrag kaum erfüllen könnten. Es gilt, Regierung und Öffentlichkeit aufzuklären und damit ein besseres Verständnis für Forschung zu erzielen. Ohne ausreichende Dotierung des FWF wird Österreich den notwendigen Aufholprozess nicht bewältigen können und weiter in internationalen Rankings zurückfallen."

Rückfragen & Kontakt:

Die Grünen
Tel.: +43-1 40110-6697
presse@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB0007