FPÖ-Karlsböck: Tritt Stöger zurück? - Alle Anzeichen sprechen dafür

Wien (OTS) - "Nachdem Gesundheitsminister Stöger nicht aus den Negativ-Schlagzeilen komme und auch die unfassbare Daten-Spitzelaktion in der Arges zu verantworten habe, die jedem Konsumentenschützer die Zornesröte ins Gesicht treibe, scheine es jetzt den eigenen Genossen zu reichen", so der freiheitliche Ärztesprecher NAbg. Dr. Andreas Karlsböck. Die nun bekannt gewordenen Indizien sprächen sehr für einen baldigen Rückzug Stögers, der sich offensichtlich bereits auf die Räumung seines Amtes vorbereite, so Karlsböck.

Nachdem Stögers Pressesprecher Anfang des Jahres bereits entnervt das Handtuch geworfen habe, sei nun auch eine groß angelegte Mitarbeiter-Versorgungsaktion im Gesundheitsressort zu beobachten, berichtete Karlsböck. Dem Vernehmen nach plane Stöger eine noch nie da gewesenen Umstrukturierungs-Aktion in seinem Ressort. Sachlich, oder gar fachlich begründet könne diese Maßnahme wohl kaum sein, so Karlsböck, der nichts anderes als eine politisch motivierte Versorgungsaktion für Stögers Kabinettsmitarbeiter vermutet.

Nach Gesprächen mit hochrangigen SPÖ-Funktionären, solle es bereits beschlossene Sache sein, dass der glücklose Gesundheitsminister, der im Käseskandal mehr als tollpatschig agiert habe, den SPÖ-Parteitag im Juni nicht überleben werde, so Karlsböck. So seien offenbar weder Voves noch Häupl, im Vorfeld ihrer Landtagswahlen bereit, sich durch den im Käseskandal schwer angeschlagenen Oberösterreicher Stöger belasten zu wollen, sagte Karlsböck.

Menschlich tragisch sei nur, dass die hervorragenden Mitarbeiter des Gesundheitsressorts nun um ihre Positionen bangen müssten, da nicht klar sei wer von Stögers Polit-Kabinett vor ihre Nase gesetzt werde, beklagte Karlsböck und das auch einen Schaden für die Republik bedeute.

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