Franz Eßl: Bekennen wir uns zu den Leistungen der Bauern und unterstützen wir sie!

Bauern werden sich gegen eine Besteuerung des Eigentums zur Wehr setzen

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Ziel unserer Politik ist die flächendeckende Bewirtschaftung durch bäuerliche Familienbetriebe. Bieten wir den Bäuerinnen und Bauern Bedingungen, die es ermöglichen, Einkommen zu erwirtschaften mit verlässlichen Agrarpreisen und Direktzahlungen. Das sagte gestern Abend der ÖVP-Abg. Franz Eßl im Rahmen der Agrardebatte im Nationalrat. "Durch eine solide Agrarpolitik bremsen wir den Strukturwandel", verglich Eßl in seiner Rede Österreich mit dem wesentlich größeren Bayern. Dort gibt es nur mehr rund 100.000 Bauernhöfe, in Österreich hingegen 185.000. "Da kann doch die Politik der letzten Jahre nicht schlecht gewesen sein. Bekennen wir uns zu den Leistungen der Bauern und unterstützen wir sie", appellierte Eßl an die Abgeordneten. ****

"Es gibt kein Land in Europa und auf der Welt, in dem so viel für Biobetriebe gemacht wird", unterstrich Biobauer Franz Eßl und ließ Kritik von den Oppositionsparteien nicht zu. "Wir haben die größte Dichte an Biobauern, und es gibt so viel Unterstützung für die Biobauern wie sonst nirgendwo in Europa. Auch für die Milchbauern haben wir gleich mehrere Maßnahmen ausverhandeln können. Neben der Milchprämie von 3,55 Cent und der Milchkuhprämie mit 60, 40 und 30 Euro pro Kuh je nach Größenordnung setzten wir erfolgreich auf Vermarktungsinitiativen und kümmern uns um die Märkte. Wir haben eben das Gesamte im Blick", erinnerte Eßl daran, dass die Salzburger Landeskrankenanstalten nun doch wieder heimische Produkte verwenden und appellierte an alle öffentlichen Einrichtungen sowie an die Konsumenten, heimischen Lebensmitteln den Vorzug zu geben.

Der Bauernbund wird sich auch gegen Forderungen der Arbeiterkammer nach einer Besteuerung von Eigentum zur Wehr setzen. "Wenn die SPÖ-dominierte Arbeiterkammer eine Einnahmen/Ausgabenrechnung von den Bauern verlangt und damit öffentlich suggeriert, dass die Abschaffung des Einheitswertes 200 Millionen Euro bringen würde, werden wir uns massiv dagegen zur Wehr setzen", spricht sich Eßl für die Pauschalierung als eine unbürokratische Form der Besteuerung aus. "Die Situation der Bauern ist sicherlich nicht rosig. Dafür braucht es Maßnahmen, aber die richtigen und nicht die falschen", schloss Eßl.
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel.: 01/40110/4436
http://www.oevpklub.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0003