Mölzer: Ashton sagt Nein zu Deutsch im EU-Diplomatendienst und Bundesregierung fällt um

Im Zweifelsfall opfert Bundesregierung nationale Interessen auf dem Brüsseler Altar - Mit Verbannung des Deutschen zeigt EU wieder einmal ihre häßliche Fratze

Wien (OTS) - Wieder einmal umgefallen sei die Bundesregierung gegenüber der EU, sagte der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer, zu Berichten, wonach Deutsch nicht dritte Arbeitssprache im Europäischen Auswärtigen Dienst (EAD) wird. "Am Mittwoch, im EU-Hauptausschuß des Nationalrates, war alles noch ganz anders. Da haben Kanzler Faymann und Außenminister Spindelegger gemeint, Deutsch müsse unbedingt in der EU gleichgestellt und Arbeitssprache des neuen Diplomatendienstes werden", berichtete Mölzer.

Jedenfalls zeige die Verbannung der deutschen Sprache aus dem EU-Diplomatendienst, so der freiheitliche EU-Mandatar, daß sich die Bundesregierung nicht energisch genug an der Seite Berlins für eine Gleichstellung des Deutschen eingesetzt habe. "Im Zweifelsfall werden berechtigte nationale Interessen eben auf dem Brüsseler Altar geopfert. Ob damit aber die hierzulande weitverbreitete EU-Skepsis bekämpft werden kann, muß jedoch bezweifelt werden", meinte Mölzer.

Zudem habe die Europäische Union mit der Entscheidung der für den Aufbau des EAD verantwortlichen "EU-Außenministerin" Catherine Ashton einmal mehr ihre häßliche Fratze gezeigt, kritisierte der freiheitliche Europa-Abgeordnete. "Die deutsche Sprache, die immerhin die in der EU am weitesten verbreitete Muttersprache ist, wird weiterhin offen diskriminiert und die Vorrangstellung des Englischen und Französischen soll einzementiert werden. Ein Europa der sprachlichen und der kulturellen Vielfalt, von dem die Brüsseler Polit-Nomenklatura in Sonntagsreden so gerne spricht, sieht jedenfalls anders aus", schloß Mölzer.

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