ARBÖ: Wieder Osterzuschlag auf Sprit

Seit Dienstag ist Diesel und Benzin ständig gestiegen

Wien (OTS) - In der Woche vor dem Start in die Osterferien haben
die Spritpreise in Österreich angezogen. Nur wer gleich am Montag noch für die Osterreise aufgetankt hat, konnte diesmal dem Osterzuschlag der Konzerne entkommen, berichtet der ARBÖ. Denn seit Dienstag ist Diesel im Schnitt um 2,1 Cent gestiegen - von 1,074 auf 1,095 Cent. Bei Eurosuper waren es 2,8 Cent - von 1,182 auf 1,20 Euro pro Liter. Die Preise an den heimischen Zapfsäulen sind auch am Donnerstag weiter gestiegen, obwohl sie in Rotterdam am Tag davor sowohl bei Diesel als auch bei Benzin gesunken sind. "Vor Ferienbeginn stiegen regelmäßig die Preise, ganz egal wie sie sich in Rotterdam bewegen".
Die Politik schaut schon seit Jahren tatenlos zu, wie sich die großen Mineralölkonzerne von den Autofahrerinnen und Autofahrer vor Ferienbeginn regelmäßig ein Körberlgeld holen", so der ARBÖ. So sind allein in den letzten fünf Jahren in Österreich die Spritpreise vor Ostern stets nach oben gewandert, völlig unabhängig vom Spotmarkt im Rotterdam.

Der Fachverband weist heute in einer Aussendung zu Recht auf den Umstand hin, dass in Rotterdam die Produktenpreise für Diesel und Eurosuper stark angestiegen sind. Was er aber unter den Tisch fallen lässt, ist das Faktum, dass in Österreich die Preise für Diesel und Eurosuper noch viel stärker gestiegen sind, als in Rotterdam. So hat sich Diesel in Rotterdam seit 17. Februar um neun Prozent verteuert, in Österreich dagegen um 16 Prozent (der Vergleich wurde selbstverständlich währungs- und steuerbereinigt durchgeführt). Kurzum Diesel ist bei uns um vier Cent pro Liter zu teuer. Nicht so dramatisch bei Eurosuper, aber ähnlich: In Rotterdam zogen die Preise für Eurosuper seit 17. Februar um 15,9 Prozent an, in Österreich aber um 17,6 Prozent. Gemessen an Rotterdam ist Eurosuper bei uns um ein Cent zu teuer.

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