Glücksspielgesetz: Darabos kritisiert Lopatka-Vorschlag zur Einführung einer Obergrenze bei der Besonderen Bundes-Sportförderung

Wien (OTS/BMLVS) - Sportminister Darabos kritisiert den Vorschlag der ÖVP, im Rahmen der Novellierung des Glücksspielgesetzes eine Obergrenze für die Sportförderung einzuführen. 3 Prozent der Umsatzerlöse der Lotterien fließen traditionell in den Sport. Nun brachte ausgerechnet der ehemalige Sport-Staatssekretär Reinhold Lopatka den Vorschlag ein, diese Besondere Bundessportförderung mit einer Obergrenze von 70 Millionen Euro zu deckeln und die Finanzierungsgrundlage abzuändern.

"Die Finanzierung des Sports über die Umsatzerlöse der Lotterien ist eine Errungenschaft des Österreichischen Sports, die wir uns nicht wegnehmen lassen. Gerade der Sport ist eine der nachhaltigsten Investitionen in die Gesundheit und die Gesellschaft. Wir haben über die Besondere Bundes-Sportförderung im Jahre 2010 78,9 Millionen Euro für die Verbände zur Verfügung. Würde man eine Obergrenze von 70 Millionen Euro einführen, so wäre ein Minus von 8,9 Millionen Euro, sprich über elf Prozent, allein im ersten Jahr", sagt Darabos.

Der Sportminister spricht sich für eine Anhebung der Untergrenze der Besonderen Bundessportförderung von derzeit 40 Millionen Euro und für die Beibehaltung der Finanzierungsgrundlage für den Sport aus. Darabos: "So sieht es auch das Regierungsprogramm vor!"

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